Jan Quast (SPD Hamburg)

Menschliche Metropole: Quartiere nachhaltig entwickeln – Nachbarschaften stärken

Februar 20, 2009spdfraktionhhAnträge0


Die Metropole Hamburg gliedert sich in 105 Stadtteile und unzählige Quartiere, Ortsteile und Nachbarschaften mit völlig unterschiedlichen Lebensbedingungen, Sozialstrukturen und gesellschaftlichen Milieus. Zahlreichen Stadtteilen mit hoher Wohn- und Lebensqualität stehen nach wie vor auch viele Quartiere mit erheblichen Belastungen und Benachteiligungen gegenüber. Diese Stadtteile, in denen sich die Problemlagen moderner Großstädte besonders konzentrieren, werden von positiven Entwicklungen häufig abgekoppelt, die Lebenschancen insbesondere der hier aufwachsenden Kinder sind geringer als in anderen Stadtteilen. Gleichwohl leben die meisten Hamburgerinnen und Hamburger gerne in ihren Quartieren und es gibt auch in den sozial schwierigeren Vierteln der Stadt unzählige, noch nicht hinreichend geförderte Potenziale. Weiterlesen →

Menschliche Metropole: S-Bahn-Achsen in der Metropolregion ausbauen

Februar 20, 2009spdfraktionhhAnträge0


Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung verfolgt ein so genanntes „Achsen-Konzept Hamburg“ für einen zügigen Ausbau der Schienennahverkehrsachsen Richtung Hamburg. Dabei sind insbesondere die Schienenverbindungen aus Richtung Itzehoe, Kaltenkirchen, Bad Oldesloe und Büchen nach Hamburg im Fokus. Auf diesen Achsen spielt sich ein großer Teil des Pendlerverkehrs nach Hamburg und aus Hamburg heraus ab. Insgesamt gibt es allein auf den drei Strecken aus Itzehoe, Kaltenkirchen und Bad Oldesloe täglich ca. 350.000 Personenfahrten, von denen nur zwischen 9 Prozent (Hamburg-Kaltenkirchen) und 30 Prozent (Hamburg-Elmshorn) im Schienenpersonennahverkehr erfolgen. Insofern existiert dort ein erhebliches Potenzial an Fahrten, die vom Auto auf die Schiene verlagert werden könnten Weiterlesen →

Reform der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern


Drs. 19/2914 Reform der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern (mit Antwort des Senats) PDF

Im Oktober 2000 hat die Hamburger Kommission Lehrerbildung Empfehlungen zur Lehrerausbildung in Hamburg vorgelegt. Im Februar 2001 stellte dann der von SPD und GAL geführte Senat in einer Mitteilung an die Bürgerschaft seine Vorstellungen zur grundlegenden Reform der Lehrerausbildung in Hamburg vor (Drs. 16/5668), welche sich eng an die Vorschläge der Kommission anlehnten. Die Zielsetzung bestand vor allem in einer Kooperationsstruktur, durch die effektive Übergänge innerhalb der drei Phasen der Lehrerbildung gewährleistet werden sollten. So sollten Kerncurricula über den Fachbereich Erziehungswissenschaft hinaus die Fachwissenschaften anhalten, stärker auf die lehramtsspezifische Gestaltung des Lehrangebotes zu achten. Angestrebt wurde, das Theorie-Praxis-Verhältnis besser zu gestalten, die Fachdidaktiken weiterzuentwickeln, die Berufseingangsphase zu entwickeln und die faktische Studiendauer zu verkürzen.

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Zehn Schritte aus der Wohnungskrise

Februar 18, 2009Jan QuastStandpunkte0


SPD legt Eckpunktepapier zum Wohnungsbau vor

Mit Blick auf die sich stetig verschlechternde Wohnraumversorgung in Hamburg hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion ein 10-Punkte-Programm “Schritte aus der Wohnungskrise” vorgelegt.

In ihm fordert die SPD unter anderem die Bereitstellung städtischer Flächen für rund 2000 Wohnungen, eine “Bauoffensive” der städtischen Wohnungsbauunternehmen und eine “maßvolle Verdichtung bebauter Flächen”. Bei der Eigentumsförderung will die SPD einen klaren Schwerpunkt zugunsten von Familien mit Kindern setzen. Weiterlesen →

Hamburg 2020 – Herausforderung Stadtentwicklung

Februar 18, 2009Jan QuastStandpunkte0


Stellplatzprobleme veröffentlicht in „Hamburg – Mut zur Vision“, hrsg. von Michael Neumann, Hamburg 2007

I. Durch Lebensqualität gewinnen

Der internationale Wettbewerb der Metropolen um die Ansiedlung und den Erhalt von Unternehmensstandorten, der demographische Wandel in Deutschland und die Zuwanderung in die Stadt stellen Hamburg vor immer neue Herausforderungen. Diese Herausforderungen stehen dabei in enger Beziehung mit konkreten Zielsetzungen, wie die Reduzierung der Umlandabwanderung, die Verlangsamung von Segregationsprozessen, also der zunehmenden räumlichen Trennung sozialer und ethnischer Milieus, und die Aufwertung benachteiligter Stadtquartiere. Einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben muss die Stadtentwicklungspolitik leisten. Eine kluge Stadtentwicklungspolitik wird dabei auf die Herausstellung und Förderung von Hamburgs Stärken setzen und nicht darauf, andere Metropolen zu kopieren.
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Trotz Koalitionsvertrag: Verkauf von SAGA GWG-Etagenwohnungen geht immer noch weiter


Der Verkauf von Etagenwohnungen von SAGA und GWG geht weiter, obwohl CDU und GAL in ihrem Koalitionsvertrag bereits im April genau das Gegenteil vereinbart hatten. Im Zeitraum Mai bis September 2008 wurden 259 Etagenwohnungen zum Kauf angeboten, 98 tatsächlich verkauft, die Hälfte davon sogar an Dritte. Dies erfuhren die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Jan Quast und Ole Thorben Buschhüter durch eine Kleine Anfrage an den Senat (Drucksache 19/1388). Als Begründung für den ungebremsten Wohnungsverkauf führt der Senat an, die Gespräche mit dem Unternehmen hierzu seinen noch nicht abgeschlossen, mit dem Abschluss sei jedoch noch in diesem Jahr zu rechnen. Quast und Buschhüter: “Die Koalition hat zugesichert, den weiteren Ausverkauf von SAGA und GWG zu stoppen. Das fordern wir jetzt ein. Es muss endlich Schluss sein, mit der Verunsicherung der Mieter in den betroffenen Wohnanlagen.” Weiterlesen →

Deutlicher Rückgang beim Wohnungsbau


2007 ein Viertel weniger Fertigstellungen gegenüber 2006

Im Jahr 2007 wurden in Hamburg über 25 Prozent weniger Wohnungen fertiggestellt als im Vorjahr. Das ergibt sich aus der Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage des SPD-Stadtentwicklungspolitikers Jan Quast. Während 2006 noch 4278 Wohnungen neu gebaut wurden, waren es 2007 nur noch 3173.

„Die sogenannten Wohnungsbauoffensiven, von denen der CDU-Senat für 2007 bereits mehr Neubauten erwartete, sind ohne entsprechendes Ergebnis geblieben. Dies gilt insbesondere für den Geschosswohnungsbau, in dem die Fertigstellungszahlen um 22 Prozent auf 1693 Wohnungen zurück gingen“, sagte Quast.

Als erfreulich bezeichnete er die Zunahme bei den Baugenehmigungen um knapp 20 Prozent auf 4575 Wohnungen. Weiterlesen →

SAGA/GWG: Der Verkauf hat längst begonnen


Senatsangaben: Wohnungen gehen nicht nur an Mieter

Der SPD-Stadtentwicklungsexperte Jan Quast hat dem Senat vorgeworfen, längst konkrete Schritte zum Ausverkauf des städtischen Wohnungsbauunternehmens SAGA/GWG zu unternehmen.

Hintergrund des Vorwurfs ist die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage Quasts. Aus ihr geht hervor, dass SAGA/GWG seit 2002 auf Geheiß des Senats versucht haben, insgesamt 4067 Wohnungen in Hamburg zu verkaufen. 1172 Wohnungen – rund 29 Prozent des Angebots – sind tatsächlich verkauft worden. “Das zeigt: Der häppchenweise Ausverkauf des städtischen Wohnungsunternehmens hat unter der CDU längst begonnen”, kritisierte Quast.

Gut ein Drittel der verkauften Wohnungen standen zum Zeitpunkt des Verkaufs zudem leer. Weiterlesen →

“Arglistig und feige”


Ganz leise stellt der Senat seine U-Bahn-Planungen für Steilshoop ein

Der Senat hat seine Planungen für eine U-Bahntrasse von Barmbek nach Steilshoop eingestellt. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der SPD-Fraktion hervor. „Der Senat hat die Menschen in Barmbek und Steilshoop für dumm verkaufen wollen“, empört sich der Barmbeker SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Willfried Buss. „Bausenator Gedaschko hat sich erst vor ein paar Tagen mit der angeblich bald beginnenden Sanierung des Barmbeker Bahnhofs produziert. Verheimlicht hat er dabei, dass der Großraum vom modernen Personennahverkehr abgekoppelt bleibt. Wieder einmal hat sich gezeigt: Die Menschen in Barmbek, Bramfeld und Steilshoop liegen dem Senat nicht am Herzen.“ Weiterlesen →

Besuch der Bürgerschaft

Februar 13, 2009Jan QuastRathausbesuch0


Das Hamburger Rathaus ist nicht nur das schönste Rathaus Deutschlands. Als Sitz der Hamburgischen Bürgerschaft und des Senats ist das Rathaus der Mittelpunkt der Politik in Hamburg. Ein Besuch unseres Rathauses lohnt sich also in mehrerer Hinsicht und dazu möchten wir Sie ganz herzlich einladen. Besuchen Sie mit dem SPD Abgeordneten Philipp-Sebastian Kühn das Hamburger Rathaus.

Regelmäßig führt der Abgeordnete Besuchergruppen durch das Rathaus und informiert über die Arbeit der Bürgerschaft, über politische Abläufe und über seine thematischen Schwerpunkte. Neben einer Führung durch die beeindruckend schönen Räume des Rathauses gibt es auf Wunsch die Möglichkeit für Gespräche. Und selbstverständlich können Sie auch als Gast an einer Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft teilnehmen. Wenn Sie Interesse an einem Besuch des Hamburger Rathauses haben, lassen Sie uns einfach über die Gestaltung ihres Besuches sprechen. Füllen Sie bitte zunächst das Kontaktformular unterhalb dieses Textes aus. Zwecks Gestaltung und Termin Ihres Besuches werden wir uns bei Ihnen melden.

Nutzen Sie diese tolle Gelegenheit. Wir freuen uns auf Sie.