Tourismuswirtschaft und –politik in Hamburg

Drs. 19/3740 Große Anfrage Torismuswirtschaft und Antwort des Senats

Berichtigung des Senats zur GA 19/3740   Torismuswirtschaft

Große Anfrage
der Abgeordneten Dr. Christel Oldenburg, Wilfried Buss, Gabi Dobusch, Uwe Grund, Jan Quast, Karl Schwinke (SPD) und Fraktion
Betr.: Tourismuswirtschaft und –politik in Hamburg

Der Tourismus in Hamburg wächst seit vielen Jahren kontinuierlich. Seit Mitte der 90er Jahre hat sich die Zahl der Übernachtungen fast verdoppelt. Die Wachstumsraten der letzten sieben Jahre sind die höchsten in Deutschland, sie liegen vor Berlin und München.
Dadurch wächst auch die Bedeutung des Tourismus für die Hamburger Wirtschaft: Mit im Jahr 2008 insgesamt über 100.000 Beschäftigten stellt die überwiegend mittelständisch geprägte Branche einen großen Faktor auf dem Hamburger Arbeitsmarkt dar.
Hamburg ist durch seine maritime Lage und seine natürliche und bauliche Schönheit für den privaten Tourismus attraktiv, aber als Handels- und Kongressmetropole ebenso auch für den geschäftlichen Reiseverkehr. Mit der Hamburg-Tourismus GmbH verfügt die Stadt über eine erfahrene und professionelle Institution zur Förderung der Tourismuswirtschaft. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, Hamburg mittelfristig zu den 10 meistbesuchten Städten Europas zu machen. Zahlreiche, inzwischen traditionelle Events wie Hafengeburtstag, Hamburg Marathon, Triathlon aber auch der „Hamburger Dom“ bedürfen einer engen Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Senatsbehörden, der Hamburg-Tourismus GmbH und Sponsoren, um unverändert erfolgreich zu bleiben. Zu Beginn dieser Legislaturperiode hat es zudem einen Wechsel in der Zuständigkeit innerhalb des Senats gegeben. Weiterlesen

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Bedarfsgerechtes Leitsystem für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen in U- und S-Bahnhaltestellen entwickeln

Haltestellen mit barrierefreien Zugängen und Fahrtreppen sind eine große Mobilitätsunterstützung insbesondere für Menschen mit Gehbehinderung, Kinderwagen oder Gepäck. Gelegentlich kommt es allerdings zu Störungen des Betriebs, zu Umbau- oder Reparaturmaßnahmen und in Folge dessen stehen Fahrgäste, die auf derartige Infrastruktur angewiesen sind, vor funktionsuntüchtigen Aufzügen bzw. Fahrtreppen. Sie müssen in solchen Fällen weite Wege zu anderen Ausgängen antreten oder können diese Haltestelle nicht benutzen, müssen also andere Wege planen. Dies ist eine schwere Herausforderung. Durch ein Leitsystem, das auch kurzfristige Ausfälle bekannt gibt, könnten den Fahrgästen die Wege erleichtert werden. Weiterlesen

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Lärmschutz an der A 25

Jahrelang galt auf der Autobahn A 25 auf Hamburger Gebiet aus Lärmschutzgründen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Diese wurde erst im Jahre 2003 auf 120 km/h heraufgesetzt. Entlang der Autobahntrasse werden derzeit Lärmbelastungen von mehr als 75 Dezibel gemessen. Wirksame Lärmreduzierungen können durch aktive Lärmschutzmaßnahmen, wie Lärmschutzwände oder so genannten Flüsterasphalt, ebenso erreicht werden, wie auch durch eine geringere Geschwindigkeit. Weiterlesen

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Durch Investitionen in die Infrastruktur soziale Lage der Studierenden verbessern und einen Schritt hin zur sozialen Öffnung der Hochschulen gehen: Günstigen Wohnraum ausbauen und sanieren

In Hamburg stehen in 34 Studierendenwohnanlagen insgesamt 5310 Plätze zur Verfügung. Mit 3708 Plätzen wird ein Großteil davon vom Studierendenwerk Hamburg betrieben. In den letzten Jahren ist bei der Anzahl der Wohnheimplätze keine nennenswerte Veränderung zu beobachten. Dagegen ist durch notwendige Sanierungen mit dem Abbau von Plätzen zu rechnen (Drs. 19/1883). Dagegen soll die StudienanfängerInnenzahl bis 2010 im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 um 1.376 gesteigert werden (Drs. 19/1392). Dazu ist eine Zunahme ausländischer Studierender aufgrund der Internationalisierung des Studienangebots zu erwarten. Weiterlesen

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Hamburg braucht Entschlossenheit in der Wohnungspolitik!

Der Wohnungsbauentwicklungsplan des Senats stellt eine kritische und in vielen Punkten auch zutreffende Analyse des Wohnungsmarkts in Hamburg und der Schwächen in der hamburgischen Wohnungspolitik während der vergangenen sieben Jahre dar. Daraus wird die Notwendigkeit abgeleitet, mit einem Bündel an Maßnahmen und Prüfaufträgen zu einer deutlichen Belebung des Wohnungsbaus in Hamburg zu kommen und ein Volumen von 5.000 bis 6.000 neuen Wohnungen jährlich zu erreichen.
Seit 2002 wurden im Durchschnitt lediglich ca. 3.700 Wohnungen jährlich gebaut, es ist also eine Steigerung um ca. 50 Prozent erforderlich, um einen mittleren Zielwert von 5.500 Wohnungen zu erreichen. Weiterlesen

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