Baugemeinschaften in Hamburg

Obwohl der Bedarf an Wohnungen in Hamburg groß ist, sinken die Wohnungsneubauzahlen seit 2006 trotz steigender Bevölkerungszahlen kontinuierlich. Um ihre Wohnwünsche dennoch nach ihren finanziellen Möglichkeiten realisieren zu können, schließen sich viele Menschen zu Baugemeinschaften zusammen. Diese bieten jedoch nicht nur die Möglichkeit eine bedarfsgerechte Wohnung zu erhalten, sie sind zudem oftmals besonders familienfreundlich oder ökologisch angelegt und stärken darüber hinaus den Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Die Vorteile von Baugemeinschaften hat auch der Senat erkannt und versucht, diese zu fördern. So ist unter anderem im Wohnungsbauentwicklungsplan die Erhöhung des Anteils der von Hamburg veräußerten Geschosswohnungsbaufläche, die an Baugemeinschaften vergeben werden soll, von 15 auf 20 Prozent vorgesehen. Baugemeinschaften sollen hierdurch „eine tragende Säule der Hamburger Wohnungspolitik werden“. Weiterlesen

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Situation der Bildenden Kunst in Hamburg

Hamburg zählt zu den führenden Kulturmetropolen Deutschlands und Europas, und die Kulturwirtschaft ist für die Stadt von großer wirtschaftlicher Bedeutung. In Hamburg leben und arbeiten etwa 2.500 Bildende Künstler, davon sind rund 1.800 selbstständige Bildende Künstler aktuell bei der Künstlersozialkasse registriert. Als eine der Leistungseliten dieser Stadt beeinflussen Bildende Künstler Hamburgs Stadtentwicklung, sein ökonomisches Potential, seine internationale Reputation und das bürgerschaftliche Engagement maßgeblich.
Dennoch ist die finanzielle Situation Bildender Künstler in Hamburg größtenteils miserabel, die durchschnittlichen Einkommen sind gering, eine soziale Absicherung ist kaum vorhanden. Es drohen nicht nur die Aufgabe des Berufs (zumindest zeit-weise) und die Abwanderung (z.B. nach Berlin), sondern insgesamt ein Attraktivitäts-verlust für die internationale künstlerische Avantgarde. Eine Stadt, die Künstlern keine Szene und zu unzureichenden Existenz- bzw. Fördermöglichkeiten bieten kann, wird sie auf die Dauer auch wieder verlieren.
Die Infrastruktur für die künstlerische Produktion ist nicht gesichert. Eine Atelierförderung im Sinne von Zuschüssen zur Miete o.ä. gibt es nicht. Zwar werden in gewissem Umfang Zuschüsse zu Atelierumbauten vergeben, doch bei steigenden Grundstückspreisen und Mieten treffen die urbanen Verdrängungseffekte Kunst und Künstlerinnen und Künstler ungebremst. Weiterlesen

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Der Universität Hamburg eine Perspektive geben und sie am Standort weiter entwickeln

Seit mehr als einem Jahr wird in Hamburg eine Diskussion über die mögliche Verlagerung der gesamten Universität oder von Teilen der Universität in das Hafengebiet auf dem Kleinen Grasbrook geführt. Diese seinerzeit von der Wissenschaftssenatorin und der damaligen Universitätspräsidentin entwickelten Ideen haben über Monate das Handeln von Wissenschaftsbehörde und Universitätsleitung bestimmt. Gleichzeitig hat die Auseinandersetzung mit den weitgehend unrealistischen Entwicklungsszenarien zu einem fast vollständigen Stillstand der konkreten und drängenden Planungsmaßnahmen an der Universität geführt. Der massive Sanierungsstau an den vorhandenen Universitäts-gebäuden hat sich seitdem weiter verschärft. Auch Maßnahmen, die völlig unabhängig von einer grundsätzlichen Standortentscheidung sind, wurden eingestellt.
Der Stillstand muss überwunden, der Zeitverzug muss beendet werden. Die Hamburger Universität braucht unverzüglich eine klare, verantwortbare und realisierbare Entscheidung über ihre Entwicklungsperspektiven! Weiterlesen

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Mobil im Alter – aber sicher

Die Verkehrsunfallstatistik 2008 hat einen Anstieg der von Seniorinnen und Senioren verursachten Unfälle um 7,1 Prozent ergeben. Damit bestätigt sich ein bereits seit mehreren Jahren anhaltender Trend. So hat sich die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Menschen über 65 Jahren seit 2004 von 6.887 auf zuletzt 9.397 erhöht. Heute gibt es immer mehr ältere Menschen, die gesund und fit sind, sich aktiv am Leben beteiligen und dem klassischen Bild von „alten“ Menschen, sowohl nach Außen als auch von ihrem Selbstverständnis her überhaupt nicht mehr entsprechen. Gleichwohl können die obigen Zahlen aus der Verkehrsunfallstatistik nicht ignoriert werden, zumal auf Grund der kontinuierlich steigenden Lebenserwartung die Gruppe der über 65-jährigen Verkehrsteilnehmer immer größer werden und mithin an Bedeutung zunehmen wird. Weiterlesen

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