Engagement für Hapag-Lloyd stärkt Hamburg

Dienstag, 21.02.2012

“Der Erwerb eines vorübergehenden Mehrheitsanteils an Hapag-Lloyd ist eine ganz wichtige standortpolitische Entscheidung”, so Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion. “Der SPD-Senat vollendet das, was CDU und GAL angelegt hatten. Erst durch die jetzt mit der TUI erzielte Einigung ist Hapag-Lloyd für den Standort Hamburg wirklich gesichert. Setzen wir diese Vereinbarung nicht um, wären die Investitionen von 2008 und deren Finanzierungskosten für die Katz gewesen. CDU und GAL haben damals mit unserer Unterstützung den richtigen Weg eingeschlagen. Wir führen das jetzt konsequent zu Ende – von daher würden wir es sehr begrüßen, wenn CDU und GAL jetzt hier mitziehen.”

Quast weiter: “Hapag-Lloyd ist ein für Hamburg wichtiges Unternehmen, das zusammen mit seinen Partnerreedereien der Grand Alliance einen Anteil von über 40 Prozent am Containerumschlag im Hamburger Hafen hat. Insgesamt werden rund 45.000 Arbeitsplätze in der Metropolregion gesichert. 2008 ging der damalige Senat davon aus, dass ein Großteil dieses Geschäfts nach Rotterdam und Antwerpen verloren gehen würde, wenn Hapag Lloyd aus dem Markt ausscheiden würde.” Insofern könne eine Alternative, die Hapag-Lloyd, die Arbeitsplätze, den Hafen und damit letztlich Hamburg gefährde, nicht im Interesse der Stadt und ihrer Beschäftigten sein, betont Quast.

Die 2008 mit der TUI vom CDU/GAL-Senat getroffenen Vereinbarungen sehen vor, dass die TUI 2012 ein Andienungsrecht für die bei ihr verbliebenen Anteile an das Albert-Ballin-Konsortium hat. Ebenfalls wurde damals vereinbart, dass die TUI für den Fall, dass das Albert-Ballin-Konsortium die Anteile nicht erwirbt, die TUI ihre Anteile an Dritte veräußern könne und das Konsortium ebenfalls Anteile veräußern müsse, damit ein Käufer die Mehrheit an Hapag-Lloyd erwerben könne.

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