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	<title>Jan Quast (SPD Hamburg)</title>
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	<description>Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft</description>
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		<title>Herzlich Willkommen bei Jan Quast</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 07:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Quast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Herzlich Willkommen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich begrüße Sie herzlich auf meiner Homepage. Hier finden Sie Informationen zu meiner Arbeit als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Mein politischer Schwerpunkt liegt in der Haushalts- und Finanzpolitik. Die Konsolidierung der Finanzen unseres Stadtstaates ist nicht nur in Hinblick auf die im Grundgesetz verankerte und für alle Bundesländer verpflichtende Schuldenbremse ein Gebot verantwortlicher Politik, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --></p>
<p>Ich begrüße Sie herzlich auf meiner Homepage. Hier finden Sie Informationen zu meiner Arbeit als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.</p>
<p>Mein politischer Schwerpunkt liegt in der Haushalts- und Finanzpolitik. Die Konsolidierung der Finanzen unseres Stadtstaates ist nicht nur in Hinblick auf die im Grundgesetz verankerte und für alle Bundesländer verpflichtende Schuldenbremse ein Gebot verantwortlicher Politik, sondern vor allem auch, um uns und unseren Kindern Handlungsspielräume zu erhalten. Hamburg ist heute mit 28 Milliarden Euro verschuldet, das struturelle Defizit im Betriebshaushalt, das mit neuen Schulden und Vermögensverkäufen Jahr für Jahr gedeckt werden muss, beträgt fast 1 Milliarde Euro. Vordringliche Aufgabe des SPD-Senats wird es in dieser Wahlperiode daher sein, die finanzpolitischen Versäumnisse der CDU-geführten Landesregierungen der letzten neun Jahre aufzuholen und durch Sparsamkeit den Haushalt schrittweise auszugleichen. Die SPD-Fraktion setzt dabei auf ein verantwortliches und sozialverträgliches Vorgehen. Nicht groß angekündigte und selten realisierte Sparprogramme, sondern viele kleine Schritte zur Ausgabenreduzierung, bspw. durch den Abbau von Doppelstrukturen auf verschiedenen Ebenen, sind unser Ziel.<br />
 <strong>&#8220;Machen statt Marketing&#8221;</strong> ist unsere Devise, die uns von den Vorgängersenaten unterscheidet.</p>
<p>Unter „Initiativen“ finden Sie Informationen über meine Aktivitäten als Abgeordneter, vor allem zu parlamentarischen Initiativen, wie Kleine und Große Anfragen und Anträgen. In der Rubrik „Standpunkte“ habe ich einige Aufsätze eingestellt.</p>
<p>Ich freue mich, wenn Sie sich mit Fragen, Kritik oder Anregungen zu meiner Arbeit an mich wenden und dazu das Formular unter „<a href="http://www.janquast.de/kontakt/">Kontakt</a>“ nutzen.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p></p>
<p>Ihr Jan Quast</p>
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		<title>Erfreuliche Haushaltsentwicklung: Kluge Finanzpolitik fortsetzen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Quast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[14. Februar 2012 Zu der Mitteilung der Finanzbehörde zum Haushaltsverlauf 2011 erklärt der Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion Jan Quast: &#8220;Wir freuen uns über den positiven Verlauf des Haushaltsjahrs 2011. Senat und SPD-Fraktion haben mit der Ablösung von teuren Altschulden und der Tilgung von Krediten in Nebenhaushalten, wie beim Sondervermögen Stadt und Hafen, wichtige Weichenstellungen vorgenommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --><br />
14. Februar 2012</p>
<p>Zu der Mitteilung der Finanzbehörde zum Haushaltsverlauf 2011 erklärt der Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion Jan Quast: &#8220;Wir freuen uns über den positiven Verlauf des Haushaltsjahrs 2011. Senat und SPD-Fraktion haben mit der Ablösung von teuren Altschulden und der Tilgung von Krediten in Nebenhaushalten, wie beim Sondervermögen Stadt und Hafen, wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Diese werden wir fortsetzen, so steht 2012 die Rekapitalisierung des Hamburgischen Versorgungsfonds im Haushalt.&#8221; Für den kommenden Doppelhaushalt gehe es nun darum, das strukturelle Defizit konsequent anzugehen, um den Haushalt für die Schuldenbremse fit zu machen. Quast: &#8220;Anders als die Vorgängersenate werden wir uns durch konjunkturell bedingte Glücksfälle nicht von unserem Kurs zur nachhaltigen Sanierung des Hamburger Haushalts abbringen lassen.&#8221;<br />
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		<title>Haushaltsentwicklung in Hamburg 2011: Kein Grund zur Entwarnung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Quast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[06. Februar 2012 Zur Haushaltsentwicklung in Hamburg 2011 erklärt Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion: &#8220;Die Haushaltspolitik der SPD-Fraktion ist darauf angelegt, den Hamburger Haushalt nachhaltig zu konsolidieren. Das ist bei einem strukturellen Defizit von 1 Milliarde Euro, wie es der Rechnungshof errechnet hat, eine große Herausforderung. Zugleich sind in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --><br />
06. Februar 2012</p>
<p>Zur Haushaltsentwicklung in Hamburg 2011 erklärt Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion: &#8220;Die Haushaltspolitik der SPD-Fraktion ist darauf angelegt, den Hamburger Haushalt nachhaltig zu konsolidieren. Das ist bei einem strukturellen Defizit von 1 Milliarde Euro, wie es der Rechnungshof errechnet hat, eine große Herausforderung. Zugleich sind in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen in Hafen, neue Infrastruktur und Sanierung von bestehender Infrastruktur und Gebäuden zu finanzieren und Defizite in Schattenhaushalten, wie beim Hamburgischen Versorgungsfonds, auszugleichen. Das alles spricht gegen eine Schuldenbremse schon in den kommenden Jahren, wie die CDU es fordert. Die Haushaltspolitik der CDU ist unseriös, da sie diese Finanzierungsbedarfe ausblendet und wieder konjunkturbedingte Steuermehreinnahmen zur Basis ihrer Haushaltspolitik macht. Die Zeit der Schönrechnerei ist aber vorbei. Wir gehen stattdessen die Probleme an und setzen auf nachhaltige Lösungen.&#8221; Zur Idee einer Haushaltskommission äußerte sich Quast zurückhaltend: &#8220;Wir würden es sehr begrüßen, wenn die CDU endlich echte eigene Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung unterbreiten würde, anstatt auf eine zu frühe Schuldenbremse zu treten.&#8221;<br />
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		<title>SPD-Fraktion zum Jahresbericht 2012 des Rechnungshofs</title>
		<link>http://www.janquast.de/2012/02/spd-fraktion-zum-jahresbericht-2012-des-rechnungshofs/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Quast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag, 30.01.2012 Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion, zum heute veröffentlichten Jahresbericht 2012 des Rechungshofs: &#8220;Wir begrüßen den vom Rechnungshof vorgelegten Bericht mit seinen vielen Einzelhinweisen. Er bestärkt uns in unserem zentralen haushalts- und finanzpolitischen Vorhaben, den Haushalt der Stadt konsequent und nachhaltig zu konsolidieren. Die SPD-Fraktion hat mit dem Haushaltsplan 2011/2012 erste wichtige Weichenstellungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --><br />
Montag, 30.01.2012</p>
<p>Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion, zum heute veröffentlichten Jahresbericht 2012 des Rechungshofs: &#8220;Wir begrüßen den vom Rechnungshof vorgelegten Bericht mit seinen vielen Einzelhinweisen. Er bestärkt uns in unserem zentralen haushalts- und finanzpolitischen Vorhaben, den Haushalt der Stadt konsequent und nachhaltig zu konsolidieren. Die SPD-Fraktion hat mit dem Haushaltsplan 2011/2012 erste wichtige Weichenstellungen vorgenommen, wie etwa die Auflegung eines Sanierungsprogramms zum Erhalt der baulichen Substanz des städtischen Vermögens und den Sanierungsfonds &#8216;Hamburg 2020&#8242;.&#8221;</p>
<p>Quast weiter: &#8220;Wir teilen die Ausführungen des Präsidenten des Rechnungshofs, der sinngemäß fordert, dass alle diejenigen, die Mittel aus dem Haushalt der Stadt erhalten, transparent Nachweis über deren richtige Verwendung leisten müssen. Nicht zuletzt deswegen haben wir eingefordert, dass Landesbetriebe ihre Bilanzen der Bürgerschaft vorlegen müssen. Auch bei weiteren Einrichtungen werden wir mehr Transparenz und regelmäßige Berichterstattung einfordern.&#8221;</p>
<p>Der Rechnungshof machte in seiner heutigen Pressekonferenz deutlich, wie wichtig verlässliche Datengrundlagen und systematische Kosten-Nutzen-Analysen als Grundlage für staatliches Handeln sind. &#8220;Dieses Defizit wurde von der Bürgerschaft etwa im Bereich des Museums-Controlling erkannt. Die mittlerweile halbjährlich von der Kulturbehörde vorzulegenden Berichte sind bereits ein erster Schritt hin zu mehr Transparenz&#8221;, so Quast. Der Rechnungshof zeige aber auf, dass weitere Maßnahmen notwendig sein könnten, um die Steuerung der Museen und die Sicherstellung ordnungsgemäßen Haushaltens zu verbessern. &#8220;Wir werden die Hinweise des Rechnungshofs schon bei der Diskussion des nächsten Halbjahresberichts aufgreifen.&#8221;</p>
<p>Das Thema Verbesserung des Steuervollzugs ist der SPD-Fraktion ein wichtiges Anliegen. &#8220;Im Rahmen der vorliegenden Drucksache 20/2509, die auf Antrag der SPD-Fraktion in den Haushaltsausschuss überwiesen wurde, werden wir den Hinweisen des Rechnungshofs bereits in der nächsten Sitzung des Haushaltsausschusses am 7. Februar nachgehen.&#8221;<br />
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		<title>„Handlungsfähigkeit und Einnahmen des Stadtstaates Hamburg sichern“ – Keine Steuersenkung zu Lasten der Länder</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spdfraktionhh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>

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		<description><![CDATA[zu Drs. 20/2562 Der langfristige Konsolidierungskurs zur Einhaltung der grundgesetzlichen Schuldenbremse darf nicht durch einseitige Steuersenkungsbeschlüsse auf Bundesebene, die finanziell zu Lasten der Länder und Gemeinden gehen, erschwert werden. Der Haushalt der Freien und Hansestadt Hamburg befindet sich derzeit in einem schlechten Zustand: 28 Mrd. Euro Schulden, 1 Mrd. Euro zu zahlender Zinsen pro Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --><br />
zu Drs. 20/2562</p>
<p>Der langfristige Konsolidierungskurs zur Einhaltung der grundgesetzlichen Schuldenbremse darf nicht durch einseitige Steuersenkungsbeschlüsse auf Bundesebene, die finanziell zu Lasten der Länder und Gemeinden gehen, erschwert werden. Der Haushalt der Freien und Hansestadt Hamburg befindet sich derzeit in einem schlechten Zustand: 28 Mrd. Euro Schulden, 1 Mrd. Euro zu zahlender Zinsen pro Jahr sowie ein Sanierungsstau von etwa 4,7 Mrd. Euro bei unserer öffentlichen Infrastruktur schränken unsere finanzpolitischen Handlungsspielräume bereits stark ein. Die von der Bundesregierung vorgesehenen Steuersenkungspläne, wie etwa die Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags oder die Abmilderung der sog. „kalten Progression“, führen, sofern diese Steuerbeschlüsse nicht vollständig vom Bund kompensiert werden, zu weiteren millionenschweren Belastungen für den Hamburger Haushalt. Zwar ist eine Teilkompensation angekündigt worden, die finanzpolitische Lage der Länder macht allerdings eine volle Kompensation erforderlich.<br />
Eine Steuersenkung auf Pump ist nicht verantwortbar. Die derzeit noch erfreulichen Konjunkturdaten dürfen nicht zu unüberlegten und unzureichend gegenfinanzierten Ausgaben führen. Für die Zukunfts- und Handlungsfähigkeit der Freien und Hansestadt Hamburg ist ein konsequenter und nachhaltiger Konsolidierungskurs, der die Ausgaben- wie die Einnahmeseite in den Blick nimmt, unabdingbar: Neben der Begrenzung der jährlichen Ausgaben, einer kontinuierlichen Personalentwicklung und einer systematische aufgabenkritische Untersuchung verschiedenster Aufgabenbereiche der Hamburgischen Verwaltung, sind die Maßnahmen zur Verbesserung des Steuervollzugs ein wichtiger Bestandteil zur Haushaltskonsolidierung und müssen weiter aktiv vorangetrieben werden. </p>
<p>Die Bürgerschaft möge daher beschließen:<br />
Der Senat wird ersucht,<br />
1.	sich auf Bundesebene weiterhin gegen die Steuersenkungspläne der Bundesregierung einzusetzen, soweit keine vollständige Kompensation für Länder und Gemeinden erfolgt,<br />
2.	dem Haushaltsausschuss anlassbezogen über Sachstand und Fortschritte bei den in Drs. 20/2509 und 20/2562 angesprochenen Fragestellungen zu berichten, insbesondere über die Ergebnisse der länderübergreifenden Arbeitsgruppe zur Konzeption einer reformierten Vermögenssteuer sowie bei den ergriffenen und geplanten Maßnahmen zur Verbesserung des Steuervollzugs.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Geschäftsbericht 2010 bestätigt: Am konsequenten Konsolidierungs- und Sanierungskurs muss festgehalten werden</title>
		<link>http://www.janquast.de/2011/12/geschaftsbericht-2010-bestatigt-am-konsequenten-konsolidierungs-und-sanierungskurs-muss-festgehalten-werden/</link>
		<comments>http://www.janquast.de/2011/12/geschaftsbericht-2010-bestatigt-am-konsequenten-konsolidierungs-und-sanierungskurs-muss-festgehalten-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Quast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, 20.12.2011 Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion, zum Geschäftsbericht 2010: &#8220;Der vom Senat heute veröffentlichte kaufmännische Jahresabschluss für die Kernverwaltung und der Konzernabschluss der Freien und Hansestadt Hamburg 2010 verdeutlicht einmal mehr die haushalts- und finanzpolitischen Herausforderungen, vor denen wir stehen. Die Gesamtverschuldung Hamburgs, die Zins- und Pensionsverpflichtungen sowie der Sanierungsstau verlangen nach einem [...]]]></description>
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Dienstag, 20.12.2011</p>
<p>Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion, zum Geschäftsbericht 2010: &#8220;Der vom Senat heute veröffentlichte kaufmännische Jahresabschluss für die Kernverwaltung und der Konzernabschluss der Freien und Hansestadt Hamburg 2010 verdeutlicht einmal mehr die haushalts- und finanzpolitischen Herausforderungen, vor denen wir stehen. Die Gesamtverschuldung Hamburgs, die Zins- und Pensionsverpflichtungen sowie der Sanierungsstau verlangen nach einem konsequenten Konsolidierungskurs.&#8221; Die von der SPD-Fraktion in den Haushaltsberatungen beschlossene Auflegung eines Sanierungsprogramms zum Substanzerhalt und der Sanierungsfonds der Bürgerschaft seien dabei wichtige Schritte. Quast: &#8220;Als der CDU-Senat die Bilanzerstellung eingeführt hat, hat er versäumt, aus den Daten politische Konsequenzen zu ziehen. In der Folge weisen die Bilanzen negatives Eigenkapital auf. Jeder Kaufmann hätte zum Insolvenzrichter gehen müssen. Wir nehmen die Daten ernst und steuern mit Ausgabendisziplin und Stellenabbau um. Vermögenserhalt durch Sanierung hat Vorrang vor neuen reinen Leuchtturmprojekten.&#8221; Aus den heute vorgelegten Zahlen werde auch deutlich, dass es enormer Kraftanstrengungen bedürfe, um die Fehlentwicklungen umzukehren, so Quast. &#8220;Dies lässt sich nicht kurzfristig verwirklichen, sondern braucht einen langen Atem.&#8221;<br />
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		</item>
		<item>
		<title>„Sanierungsfonds Hamburg 2020&#8243; Sanierung der Nordhalle der Deichtorhallen</title>
		<link>http://www.janquast.de/2011/12/%e2%80%9esanierungsfonds-hamburg-2020-sanierung-der-nordhalle-der-deichtorhallen/</link>
		<comments>http://www.janquast.de/2011/12/%e2%80%9esanierungsfonds-hamburg-2020-sanierung-der-nordhalle-der-deichtorhallen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Quast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deichtorhallen Hamburg GmbH betreibt in den denkmalgeschützten ehemaligen Markthallen am Deichtor ein international renommiertes Ausstellungszentrum für zeitgenössische Kunst und Fotografie. Mit einem umfangreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, das jedes Jahr Besucherinnen und Besucher von nah und fern begeistert, zählen sie ohne Zweifel zu den attraktivsten Kulturinstitutionen der Stadt und prägen das Bild Hamburgs als lebendige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --><br />
Die Deichtorhallen Hamburg GmbH betreibt in den denkmalgeschützten ehemaligen Markthallen am Deichtor ein international renommiertes Ausstellungszentrum für zeitgenössische Kunst und Fotografie. Mit einem umfangreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, das jedes Jahr Besucherinnen und Besucher von nah und fern begeistert, zählen sie ohne Zweifel zu den attraktivsten Kulturinstitutionen der Stadt und prägen das Bild Hamburgs als lebendige Kulturmetropole mit. Gleichzeitig sind sie auch ein wichtiger Anlaufpunkt für die kreative Szene der Stadt.<br />
Die beiden Deichtorhallen wurden 1911-1914 als Markthallen für den Gemüsehandel erbaut; sie zählen zu den wenigen Beispielen Hamburger Industriearchitektur aus der Übergangsperiode vom Jugendstil zu Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts. Ab 1963 dienten sie als Blumengroßmarkt und wurden 1989 als Ausstellungshallen für aktuelle Kunst hergerichtet. 2005 wurde die Südhalle zum Haus der Photographie umgebaut und beherbergt seit dem auch die renommierte Sammlung F.C. Gundlach. Damit sind die Hamburger Deichtorhallen ein in Europa einzigartiges Gesamtensemble für zeitgenössische Kunst und Fotografie.<br />
In den letzten Jahren ist es in beiden Hallen aufgrund von unzureichender Wärmedämmung und Veränderungen des Baugrundes infolge der Bautätigkeit im Oberhafen zu erheblichen Feuchtigkeitsproblemen in der Bausubstanz sowie bei den Fassaden, Dächern und Fenstern gekommen, die umfassende Sanierungsmaßnahmen erforderlich machen. Hinzu kommt, dass die technische Ausstattung beider Hallen dringender Modernisierung bedarf.<br />
Trotz kleinerer punktueller Sanierungsmaßnahmen sind die Probleme mittlerweile so groß, dass sie den Ausstellungsbetrieb in den Deichtorhallen akut gefährden: So ist es bereits 2010 durch Tropfwasser zu Schäden an ausgestellten Kunstwerken in der Nordhalle gekommen. Die Beleuchtungsanlagen beider Hallen sind technisch völlig veraltet. Leuchtmittel und Ersatzteile sind nicht mehr erhältlich. Mangels Klimatisierungsmöglichkeit erfüllt die Nordhalle bereits heute für bestimmte Ausstellungsprojekte nicht mehr die gestiegenen konservatorischen Standards von Leihgebern.<br />
Um die Deichtorhallen als bedeutende Denkmale der Industriearchitektur zu erhalten und den Ausstellungsbetrieb der Deichtorhallen auf internationalem Niveau zu gewährleisten, ist dringend eine denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung des Gesamtensembles erforderlich.<br />
Im ersten Schritt soll die Nordhalle grundlegend Instand gesetzt und modernisiert werden. Der hierfür erforderliche Finanzbedarf wird auf Basis einer Instandsetzungsanalyse der Hamburgischen Immobilien Management Gesellschaft (IMPF) vom November 2011 mit 13 Mio. Euro beziffert und soll in zwei Tranchen – 5 Mio. Euro in 2012 und 8 Mio. Euro in 2013 – aus dem „Sanierungsfond Hamburg 2020“ bereit gestellt werden. Hier sind bereits 500.000 Euro Kofinanzierungsmittel aus dem Klimaschutzprogramm für eine energiesparende Beleuchtung in Abzug gebracht.</p>
<p>Die Bürgerschaft möge beschließen:<br />
1. Für die dringend notwendige Sanierung der Nordhalle der Deichtorhallen wird eine erste Rate in Höhe von 5 Mio. Euro aus dem “Sanierungsfonds Hamburg 2020” (Haushaltstitel 9890.791.07) zur Verfügung gestellt.<br />
2. Der Senat wird ersucht, der Bürgerschaft zeitgerecht zu den Beratungen über den Haushaltsplanentwurf 2013/14 über die Sanierungsplanung und -umsetzung bei den Deichtorhallen zu berichten, damit eine rechtzeitige Mittelfreigabe für die zweite Tranche aus dem “Sanierungsfonds Hamburg 2020” erfolgen kann.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>SPD-Fraktion zum Sonderbericht des Rechnungshofes</title>
		<link>http://www.janquast.de/2011/12/spd-fraktion-zum-sonderbericht-des-rechnungshofes/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Quast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion, zum Sonderbericht des Rechnungshofes: &#8220;Der Rechnungshof bestätigt in seinem heute der Presse vorgestellten Sonderbericht &#8216;Nachhaltige Finanzwirtschaft&#8217; erneut, wie es um den Hamburger Haushalt bestellt ist: eine erdrückende Schuldenlast von 28 Mrd. Euro, ein strukturelles Defizit von jährlich 1 Mrd. Euro und ein Sanierungsstau von rund 4,7 Mrd. Euro schränken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --><br />
Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion, zum Sonderbericht des Rechnungshofes: &#8220;Der Rechnungshof bestätigt in seinem heute der Presse vorgestellten Sonderbericht &#8216;Nachhaltige Finanzwirtschaft&#8217; erneut, wie es um den Hamburger Haushalt bestellt ist: eine erdrückende Schuldenlast von<br />
28 Mrd. Euro, ein strukturelles Defizit von jährlich 1 Mrd. Euro und ein Sanierungsstau von rund 4,7 Mrd. Euro schränken unsere finanziellen Handlungsspielräume stark ein. Die SPD-Fraktion hat mit dem Haushalt 2011/2012 erste wichtige Weichenstellungen vorgenommen, um diese Probleme anzugehen – etwa durch die Auflage eines Sanierungsprogramms, das Investitionsmittel künftig primär auf den Substanzerhalt städtischer Infrastruktur ausrichtet oder durch unsere Entflechtungsinitiative zur Vermeidung von Doppelarbeit in Fachbehörden und Bezirken. Wir halten weiterhin konsequent an unserem auf die Schuldenbremse 2020 ausgerichteten Konsolidierungskurs fest. Dies wurde heute vom Rechnungshof auch ausdrücklich unterstützt. Klar ist, Hamburgs Haushaltsprobleme können nicht von heute auf morgen gelöst werden und verlangen nach einem tragbaren und langfristigen Konzept.&#8221; Quast abschließend: &#8220;Wir gehen davon aus, dass der Senat mit dem Haushaltsplan-Entwurf 2013/2014 den Weg zur Einhaltung der Schuldenbremse weiter konkretisiert.&#8221;<br />
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		</item>
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		<title>„Sanierungsfonds Hamburg 2020&#8243; – Sanierung Mahnmal St. Nikolai</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spdfraktionhh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --><br />
Die Hamburgische Bürgerschaft hat in den Haushaltsberatungen für den Doppel-haushalt 2011/2012 auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen (Drs. 20/2155), dem Thema Instandhaltung der städtischen Infrastruktur höchste politische Priorität einzuräumen. Dazu wurde der Senat aufgefordert, die eigenen Sanierungsaktivitäten massiv zu verstärken und in einem „Sanierungsprogramm Hamburg 2020“ zu bün-deln. Parallel hat die Bürgerschaft entschieden, einen Haushaltstitel im Einzelplan 9.2 als gesonderten „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ auszugestalten &#8211; für zunächst kleinere, gleichwohl politisch besonders relevante, häufig behördenübergreifend bzw. gemeinsam mit externen Akteuren zu realisierende, einzelne Sanierungs- und In-standsetzungsmaßnahmen. Damit hat die Bürgerschaft ein zusätzliches, flexibles Steuerungsinstrument für die Bewältigung des Sanierungsstaus in der Stadt.<br />
In diesem Zusammenhang gibt es Sanierungsprojekte in unserer Stadt, die sofortiges Handeln erforderlich machen. Den Auftakt soll die Sanierung des Mahnmals St. Nikolai bilden: Das Mahnmal St. Nikolai ist in Hamburg einer der zentralen Erinnrungsorte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft der Jahre 1933-1945 und gleichzeitig ein zentraler, überragender Identifikationspunkt für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai wurde während der Luft-angriffe auf Hamburg 1943 zerstört. In der Ruine erinnert eine Dauerausstellung an Ursachen und Folgen des Luftkriegs in Europa.<br />
Im August 2011 ist ein rund neun Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem Turm von St. Nikolai auf den neben dem Mahnmal verlaufenden Radweg gefallen. Damit ist offenkundig, dass die Sanierung des Mahnmals keinen Aufschub mehr duldet. Ein Verzicht auf die Sanierung wäre mit einer Gefährdung der Bürgerinnen und Bürger und einer Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit verbunden. Als Sofortmaßnahme wurde deshalb eine Absperrung vorgenommen und mit der Einrüstung des Turmes begonnen. Parallel dazu wird bereits eine photographische Schadenskartierung durchgeführt.<br />
Der konkrete Finanzbedarf für die sehr komplexe und kostenintensive Sanierung kann aber erst nach Vorliegen des Schadensgutachten und einer Kostenunterlage Bau beziffert werden.<br />
Für das Schadensgutachten ist nach jetzigem Stand mit einem Finanzierungsbedarf in Höhe von rd. 100.000 Euro zu rechnen. Für die Erstellung einer belastbaren Kos-tenunterlage Bau (Entwurfsplanung mit Kostenschätzung nach DIN 276) inkl. ggf. weiter notwendiger Planungsarbeiten, wie einem Statikgutachten für die Turmspitze, wird zusätzlich mit rd. 400.000 Euro kalkuliert. Hinzu kommen 200.000 Euro für die Einbeziehung der ebenfalls erforderlichen Gewölbesanierung. Mit der Bewilligung von entsprechenden Gutachten- und Planungsmitteln macht die Bürgerschaft den Weg frei, dass dieses Mahnmal im Herzen unserer Stadt erhalten werden kann; wei-tere Kofinanzierungsmittel aus dem „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ können nach Vorliegen der Begutachtung und der Kostenunterlage Bau sowie der Ergebnisse der Bemühungen um Finanzmittel vom Bund bzw. von Stiftungen bewilligt werden.<br />
Die Bürgerschaft möge beschließen:<br />
1.<br />
Da die für die Sanierung von St. Nikolai erforderlichen Sanierungskosten die Mög-lichkeiten der fachlich einschlägigen Haushaltstitel weit übersteigen, die Sanie-rung aber keinen Aufschub duldet, werden Mittel in Höhe von 700.000 Euro für Erstellung des Schadensgutachtens und einer belastbaren Kostenunterlage Bau aus dem „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ (Haushaltstitel 9890.791.07) zur Verfügung gestellt.<br />
2.<br />
Der Senat wird ersucht,<br />
a.<br />
auf der Grundlage der Kostenunterlage Bau beim Bund und bei Stiftungen Mittel für die Sanierung des Mahnmals St. Nikolai einzuwerben.<br />
b.<br />
über die Ergebnisse der Begutachtung und die Kostenunterlage Bau sowie den Erfolg der Bemühungen um weitere Mittel vom Bund bzw. von Stiftungen zeitnah zu berichten, um eine Entscheidungsgrundlage der Bürgerschaft für die Bereitstellung weiterer Kofinanzierungsmittel aus dem „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ zu schaffen.<br />
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		<title>Volksbegehren &#8220;Unser Hamburg – Unser Netz&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spdfraktionhh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>

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		<description><![CDATA[zu Drs. 20/2438 Die Forderung des Volksbegehrens „Unser Hamburg – Unser Netz“ ist, dass Senat und Bürgerschaft alle notwendigen und zulässigen Schritte unternehmen, um die Hamburger Strom-, Fernwärme- und Gasleitungsnetze 2015 wieder vollständig in die Öffentliche Hand zu übernehmen. Die Bürgerschaft hatte im März 2011 den Senat mit der Drs. 20/78 beauftragt, ein Konzept für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- google_ad_section_start --><br />
zu Drs. 20/2438<br />
Die Forderung des Volksbegehrens „Unser Hamburg – Unser Netz“ ist, dass Senat und Bürgerschaft alle notwendigen und zulässigen Schritte unternehmen, um die Hamburger Strom-, Fernwärme- und Gasleitungsnetze 2015 wieder vollständig in die Öffentliche Hand zu übernehmen.<br />
Die Bürgerschaft hatte im März 2011 den Senat mit der Drs. 20/78 beauftragt, ein Konzept für eine Beteiligung an den Verteilnetzen für Strom, Gas und Fernwärme zu erarbeiten und dabei die Eckpunkte aus der Drs. 19/8178 zu berücksichtigen. Mit der Drs. 20/1229 „Klar zur Energiewende! Eckpunkte für eine Sichere, preiswerte und umwelt- sowie klimafreundliche Energieversorgung für Hamburg“ hatte die SPD-Fraktion ihre Forderungen hinsichtlich Fernwärme (Pkt. 12), zur Ertüchtigung der Netze und Nachfragesteuerung (Pkt. 19 bis 21) präzisiert sowie die Vorlage eines Konzeptes bis zum Jahresende 2011 eingefordert.<br />
Der Senat hat jetzt ein Energiekonzept zur strategischen Beteiligung Hamburgs an den Netzgesellschaften vorgelegt. Danach beteiligt sich die Freie und Hansestadt mit je 25,1 Prozent an der<br />
&#61656;	Hamburger Netz GmbH (Gasnetz),<br />
&#61656;	der Vattenfall Stromnetz Hamburg GmbH und<br />
&#61656;	der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH.<br />
und schließt mit Vattenfall Europe AG sowie mit der E.ON Hanse AG jeweils einen Kooperationsvertrag zur<br />
&#61656;	zukunftsorientierten Strom- und Fernwärmeversorgung (Vattenfall) sowie<br />
&#61656;	zukunftsorientierten Gas- und Wärmeversorgung (E.ON).<br />
Darin geht es unter anderem um:<br />
1.	Ersatz des Heizkraftwerks Wedel und der geplanten Fernwärmetrasse vom Kraftwerk Moorburg nach Altona durch ein neu zu errichtendes hocheffizientes Gas- und Dampf-Kombikraftwerk (am Standort Wedel oder Stellingen) mit innovativer Integration von Energiespeichern;<br />
2.	Einspeisung, Speicherung und Integration erneuerbarer Energien;<br />
3.	Dezentralisierung in den Energienetzen;<br />
4.	Ausbau der Energienetze für energiepolitische Zukunftsprojekte wie smart grid, smart meter und e-mobility;<br />
5.	Ausbau und Optimierung der Fernwärmenetze;<br />
6.	Öffnung der Fernwärmenetze (Einspeisung und Durchleitung) – auch für industrielle Abwärme;<br />
7.	Schrittweise Umstellung der Anlagen auf emissionsarme Brennstoffe;<br />
8.	Investitionen in hocheffiziente dezentrale Erzeugungsanlagen wie Blockheizkraftwerke und virtuelle Kraftwerke;<br />
9.	Energetische Optimierung des (Schiffs-)Betriebs im Hafen und<br />
10.	Energiesparberatung und Steigerung des effizienten Einsatzes von Energie z.B. durch Lastmanagement.<br />
Ferner sieht das Energiekonzept vor, dass die Energieversorgungsunternehmen (EVU) in den nächsten sechs Jahren insgesamt bis zu 1,6 Mrd. Euro (im Wärmebereich bis zu 550 Mio. Euro, im Bereich Strom 960 Mio. Euro, im Bereich der E.ON Hansegruppe 120 Mio. Euro) investieren.<br />
Insgesamt sollen durch diese Investitionen die CO2-Emissionen in Hamburg bis 2020 von der E.ON Hansegruppe um ca. 15 Prozent und von Vattenfall im Bereich Fernwärme um 27 Prozent jeweils gegenüber 2008 verringert werden.<br />
In der Kooperationsvereinbarung werden die Kooperationspartner Vattenfall und E.ON darüber hinaus von der Freien und Hansestadt Hamburg auf gemeinsame Ziele einer gemeinwohlorientierten Energievorsorgung und die Umsetzung der Energiewende in Hamburg verpflichtet. Dabei messen die EVU dem Standort Hamburg unverändert einen hohen Stellenwert für die weitere Entwicklung in allen ihren Konzern-Geschäftsfeldern zu. Durch ihre Investitionen werden sie in erheblichem Umfang zur Wertschöpfung und damit auch zur Sicherung von Beschäftigung in Hamburg beitragen.<br />
Die Inhalte der Kooperationsverträge entsprechend weitgehend den Eckpunkten der Drs. 19/8178 und den Forderungen Nr. 12, 19 bis 21 aus Drs. 20/1229. Die Umsetzung der bestehenden Verträge steht – sofern die Bürgerschaft zustimmt – unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamtes.<br />
Der Senat hat ein transparentes Entscheidungsverfahren durch die Bürgerschaft zugesichert. Alle Abgeordneten sollen Einsicht in die vertraglichen Grundlagen erhalten, um sich ein eigenes Bild von den Vertragsvereinbarungen zu machen.<br />
Auch die Rechte der Volksinitiative werden gewahrt: Die Kooperationsvereinbarung wird wieder unwirksam, wenn der Volksentscheid über die Vorlage der Volksinitiative „unser Hamburg – unser Netz“ angenommen wird. In diesem Falle wären aber jahrelange Rechtstreitigkeiten insbesondere mit Vattenfall die Folge – mit ungewissem Ausgang und ohne (zeitnahe) Fortschritte bei der Energiewende.<br />
Hinsichtlich der vor dem Verwaltungsgericht anhängigen Klage der Stadt auf Feststellung der Wirksamkeit der Endschaftsregelung und auf Herausgabe von Daten haben sich die Stadt und Vattenfall verständigt, das Verfahren ruhen zu lassen. Bei einem erfolgreichen Volksentscheid kann eine der Parteien auf eine Fortsetzung des Verfahrens hinwirken. Vattenfall wird darüber hinaus die erforderlichen Daten für die Durchführung des Verfahrens zur Vergabe der Netzkonzessionen herausgeben und ggf. ergänzen, wenn dies erforderlich sein sollte.<br />
Angesichts der Tatsache, dass die Initiatoren beabsichtigen, ihre Vorlage zur vollständigen Übernahme der Energienetze in die Öffentliche Hand zum Zeitpunkt der Bundestagswahlen im Jahr 2013 zur Abstimmung zu stellen, würde über das weitere Verfahren eine lange Zeit Unklarheit herrschen. Dies ließe sich verhindern, wenn zeitnah abgestimmt werden könnte.<br />
Für die SPD-Fraktion ist Kern der Vereinbarung die Umsetzung der Energiewende sowie die damit eng verbundene Verbesserung des Klimaschutzes. Die Stadt wird in dem jeweiligen paritätisch besetzten Aufsichtsräten sogar stärker als ihrem Anteil entsprechend vertreten sein. Ihr Mitbestimmungsrecht insbesondere in der Gesellschafterversammlung wird deutlich über das eines Minderheitsaktionärs hinausgehen – und insbesondere die Investitionsentscheidungen umfassen.<br />
Davon abgesehen hält es die SPD Fraktion für erforderlich, über den Stand der Vertragserfüllung und alle vertragsrelevanten Fortschritte gegenüber Bürgerschaft und Öffentlichkeit umfassende Transparenz herzustellen. In diesem Zusammenhang bieten sich regelmäßige vierteljährliche Berichtspflichten des Senats gegenüber den zuständigen bürgerschaftlichen Ausschüssen über den jeweiligen Sachstand der Umsetzung der Energiewende mit seinen Konsequenzen für den Klimaschutz in Hamburg an.<br />
In diesem Kontext kann zudem überlegt werden, wann und in welcher Weise neben den beteiligten Unternehmen auch externe konzernunabhängige Expertinnen und Experten zur Beratung über die Fortschritte bei der Energiewende hinzugezogen werden, die den Vollzug der Energiewende aus ökonomischer, ökologischer und sozialorientierter Sicht bewerten und darüber jährlich einen Bericht vorlegen. </p>
<p>Vor diesem Hintergrund möge die Bürgerschaft beschließen:<br />
Die Bürgerschaft möge<br />
1.	feststellen, dass der Senat mit dem nun vorgelegten Energiekonzept den Anforderungen der Bürgerschaft aus den Drs. 20/78, 19/8178 und den Punkten 12, 19 bis 21. der Drs. 20/1229 weitgehend entsprochen und einen gangbaren Weg aufgezeigt hat, den Gegensatz zwischen dem Anliegen der vollständigen Rekommunalisierung der Netze und der Ablehnung einer städtischen Beteiligung an den Energienetzen aufzulösen. Wichtige Gesichtspunkte des Grundanliegens der Volksinitiative sind mit dem Senatsvorschlag aufgegriffen worden;<br />
2. 	die Volksinitiative „Unser Hamburg – Unser Netz“ bitten zu erwägen, von ihrem Recht aus Art. 50 Abs. 3 Satz 8 der Hamburger Verfassung Gebrauch zu machen, einen Volksentscheid zu diesen energie- und finanzpolitisch wichtigen Weichenstellungen bereits im Frühjahr 2012 zu ermöglichen und der Stadt und den Beschäftigten der betroffenen Unternehmen keine weitere Zeitverzögerung zuzumuten. Die Hamburgerinnen und Hamburger sollten schnellstmöglich entscheiden können, welchen Weg sie bei der Energiewende für unsere Stadt gehen wollen;<br />
3. 	den Senat auffordern, im zuständigen bürgerschaftlichen Fachausschuss vierteljährlich – erstmalig nach Überweisung der vorliegenden Drucksachen – über den jeweiligen Sachstand der Umsetzung des Energiekonzepts mit seinen Auswirkungen auf die Bemühungen der Stadt zum Klimaschutz zu berichten, um eine enge Begleitung der Energiewende sicher zu stellen.<br />
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