Hamburgs eiserne Reserve, die italienischen Anleihen und der Inflationsschutz

Hamburg, 04.06.2012

Zur Senatsantwort.

Aus einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion vom 28.05.2012: „Eine Anfrage der CDU-Fraktion an den Senat hat ergeben, dass die drei Hamburger Versorgungsfonds für Angestellte und Beamte der Stadt ein Volumen von fast 500 Mio. Euro erreicht haben. Alle Gelder sind in Staatsanleihen investiert – rund 4 Prozent (20 Mio. Euro) haben die Fonds an Hamburg zurück verliehen, 12 Prozent (fast 60 Mio. Euro) wurden Italien geborgt – wobei das derzeitige Rating Italiens eine erneute Anlage untersagen würde. Das restliche Geld liegt in Bundesländer- und Österreich-Anleihen. Sämtliche angelegten Gelder sind nicht inflationsgeschützt. […] „Die drei Fonds sind die eiserne Reserve für künftige Versorgungsansprüche der städtischen Beschäftigten. Das Geld muss solide und sicher angelegt sein […]. Es ist deshalb Zeit, dass der Senat aus den italienischen Staatsanleihen aussteigt. […] In der heutigen Zeit könnte es zudem sinnvoll sein, die Vorsorgegelder der städtischen Beschäftigten gegen Inflation zu schützen. Hamburg muss raus aus den italienischen Staatsanleihen […]. “

Ich frage den Senat:

1. „Alle Gelder sind in Staatsanleihen investiert. …. fast 60 Mio. Euro wurden Italien geborgt.“
Wann wurden die im Fonds enthaltenen italienischen Staatsanleihen gekauft?

2. „Hamburg muss raus aus den italienischen Staatsanleihen“
Sind die erworbenen italienischen Staatsanleihen derzeit ohne Verlust gegenüber dem Anschaffungskurs veräußerbar?

3. „Sämtliche angelegten Gelder sind nicht inflationsgeschützt.“
Welchen Inflationsschutz für Geldanlagen gibt es? Welche Kosten und Risiken sind damit wiederum verbunden?

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