Lärmschutz an der A 25

Jahrelang galt auf der Autobahn A 25 auf Hamburger Gebiet aus Lärmschutzgründen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Diese wurde erst im Jahre 2003 auf 120 km/h heraufgesetzt. Entlang der Autobahntrasse werden derzeit Lärmbelastungen von mehr als 75 Dezibel gemessen. Wirksame Lärmreduzierungen können durch aktive Lärmschutzmaßnahmen, wie Lärmschutzwände oder so genannten Flüsterasphalt, ebenso erreicht werden, wie auch durch eine geringere Geschwindigkeit.
Die Rücknahme der 2003 vom Senat beschlossenen Geschwindigkeitserhöhung ist auch in der örtlichen Politik bereits ausgiebig diskutiert worden. So forderte die Bezirks-versammlung Bergedorf, mit den Stimmen von SPD, GAL und die Linke, „die Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf dem Hamburger Abschnitt der A 25 auf 100 km/h“. Eine solche Maßnahme könnte bereits kurzfristig zu einer Verringerung der Lärmbelastung für Stadtteile wie Allermöhe und Nettelnburg führen. Die Fahrzeitver-längerung würde auf diesem Abschnitt ca. 1 Minute betragen und wäre folglich ver-nachlässigbar.

Vor diesem Hintergrund möge die Bürgerschaft beschließen:
Der Senat wird aufgefordert:
1. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem Hamburger Abschnitt der Autobahn A 25 wieder auf 100 km/h abzusenken.
2. Sich beim Bund dafür einzusetzen, dass bei zukünftigen Instandsetzungsarbeiten an der A 25 ausschließlich offenporiger Asphalt („Flüsterasphalt“) verwendet.

Drs. 19/3547 Lärmschutz an der A 25 – Antrag – PDF

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