Reform der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern

Drs. 19/2914 Reform der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern (mit Antwort des Senats) PDF

Im Oktober 2000 hat die Hamburger Kommission Lehrerbildung Empfehlungen zur Lehrerausbildung in Hamburg vorgelegt. Im Februar 2001 stellte dann der von SPD und GAL geführte Senat in einer Mitteilung an die Bürgerschaft seine Vorstellungen zur grundlegenden Reform der Lehrerausbildung in Hamburg vor (Drs. 16/5668), welche sich eng an die Vorschläge der Kommission anlehnten. Die Zielsetzung bestand vor allem in einer Kooperationsstruktur, durch die effektive Übergänge innerhalb der drei Phasen der Lehrerbildung gewährleistet werden sollten. So sollten Kerncurricula über den Fachbereich Erziehungswissenschaft hinaus die Fachwissenschaften anhalten, stärker auf die lehramtsspezifische Gestaltung des Lehrangebotes zu achten. Angestrebt wurde, das Theorie-Praxis-Verhältnis besser zu gestalten, die Fachdidaktiken weiterzuentwickeln, die Berufseingangsphase zu entwickeln und die faktische Studiendauer zu verkürzen.

 In der folgenden Wahlperiode wurde unter dem neuen Senat das Thema „Reform der Lehrerausbildung“ kaum vorangebracht. Im Sommer 2007 legte der CDU-geführte Senat ein Konzept zur Reform der Lehrerausbildung vor, das entgegen dem einhelligen Rat von Experten eine zweisäulige Ausbildung vorsah. Das beschlossene Bachelor-Master-System (BA/MA-System) verlängerte überdies die Regelstudienzeit. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und GAL heißt es nun: „Durch ein gleich langes schulstufen- und schulformenübergreifendes Studium für alle Lehrämter (6 Semester Bachelor, 4 Semester Master) soll eine Gleichwertigkeit der Lehrerausbildung erreicht werden“.
Bislang hat der Senat keine Neukonzeption der Lehrerausbildung vorgestellt. Ernsthafte Reformbemühungen scheinen aktuell durch eine Neuausrichtung der Mittelvergabe innerhalb der Universität Hamburg bedroht.

Wir fragen deshalb den Senat:
1. Stellenstreichungen im Fachbereich Erziehungswissenschaften
Die Umsetzung des neuen Mittelverteilungsmodells an der Universität Hamburg geht nach Auskunft von Angehörigen des Fachbereichs Erziehungswissenschaft (vgl. Protestbrief der Professorenschaft des Fachbereichs Erziehungswissenschaft vom 11.10.2008 und Artikel im Hamburger Abendblatt vom 22.10.2008) zu Lasten des Fachbereiches Erziehungswissenschaften, welcher mit dem beispielhaften „Hamburger Modell“ zur Lehrerbildung in der Fachwelt hohe Anerkennung findet und dessen Absolventen für die Umsetzung der Bildungsreformen von großer Bedeutung sind.
1.1. Trifft es zu, dass in den Lehramtsstudiengängen die Curricularwerte gegenüber den bisherigen Regeln und gegenüber den HIS-Vorschlägen reduziert werden sollen?
1.2. Trifft es überdies zu, dass die Abweichung von den HIS-Vorschlägen ausschließlich für die Erziehungswissenschaften gelten, während die Curricularwerte sämtlicher anderer Bereiche der Universität Hamburg nach eben diesem Modus berechnet werden?
1.3. Zu welchen personellen Kürzungen wird das neue Mittelverteilungsmodell der Universität am Fachbereich Erziehungswissenschaften führen? Bitte für die kommenden Jahre bis 2012 aufgeschlüsselt nach Stellengruppen benennen.
1.4. Hält der Senat diese Kürzungen angesichts der Anforderungen an die Lehrerausbildung für gerechtfertigt? Wenn ja: Welche Erwägungen rechtfertigen die Einschnitte aus Sicht des Senats? Wenn nein: Wie und wann gedenkt der Senat hier einzugreifen?
1.5. Trifft es zu, dass die durch die zusätzliche neunte Stunde aus Deputatserhöhungen des Hochschulpersonals in den Fakultäten insgesamt gewonnenen Kapazitäten dem Fachbereich Erziehungswissenschaften nur unterproportional zu gute kommen sollen? Wenn ja, mit welchen Erwägungen lässt sich eine solche Entscheidung begründen?

2. Aktuelle Reformen
Hamburg beabsichtigt, die Zahl der verschiedenen Schulformen zu reduzieren und will damit einer zentralen Empfehlung der Enquetekommission folgen. Damit wird auch die Heterogenität unserer Schülerschaft in den einzelnen Schulformen zunehmen. Vor diesem Hintergrund ist die bisherige Trennung der Lehramtsstudiengänge nach Schulform oder Laufbahn, mit je unterschiedlich langen Ausbildungsverläufen, immer weniger zu rechtfertigen. Dies hat in der Expertenanhörung des Schulausschusses am 20.02.2007 auch zu einer einhelligen Ablehnung der vom Senat geplanten Zweisäuligkeit der Lehrerausbildung geführt.
2.1 Wie weit sind die Pläne von Schulbehörde und Wissenschaftsbehörde gediehen, um der Forderung nach einem gleich langen schulstufen- und schulformenübergreifendes Studium für alle Lehrämter und eine Gleichwertigkeit der Lehrerausbildung zu entsprechen? Bis wann kann mit ersten Ergebnissen gerechnet werden und wann spätestens wird die Bürgerschaft mit diesem Thema befasst werden?
2.2 Im Koalitionsvertrag heißt es weiter, dass in einem Modellversuch eine einphasige Lehrerausbildung, ggf. in dualer Form, erprobt werden solle.
2.2.1 Liegen hierzu schon erste Entwürfe oder Eckpunkte von Seiten der Schulbehörde und der Wissenschaftsbehörde vor und geht der Senat davon aus, dass der Modellversuch noch innerhalb dieser Legislaturperiode beginnen wird?
2.2.2 Bis zu welchem Zeitpunkt soll die Bürgerschaft mit dieser Thematik befasst werden?

3. Bedarfe an Lehrerinnen und Lehrern an Hamburger Schulen
In der Antwort auf die Kleine Anfrage 18/7523 teilte der Senat mit, dass in den Jahren 2011 und 2012 jeweils mehr als 900 Lehrkräfte „rekrutiert“ werden müssen. In den Jahren davor waren es zwischen 620 und 700. Aus der Antwort geht auch hervor, dass in den letzten Jahren die Zahl der Zulassungen zum Teil weit unter 500 lag und seit 2001 die Zahl von 600 nie mehr überschritten wurde. In den Jahren 2006 und 2007 sind erstmals mehr auswärtige als Hamburger Lehramtsabsolventen unbefristet in den Hamburger Schuldienst eingestellt worden.
3.1 Was ist seit 2007 unternommen worden, um die Zahl der Lehramtsstudierenden in Hamburg zu erhöhen?
3.2 Mit welchen Studienplatzzahlen für Lehramtsstudierende planen die verschiedenen an der Lehrerausbildung beteiligten Hamburger Hochschulen in den Jahren bis 2012? (Bitte nach Semestern aufschlüsseln.)
3.3 Wie viele Referendariatsplätze sollen in Hamburg in den Jahren bis 2012 angeboten werden? (Bitte jeweils nach Halbjahreszahlen sowie Lehrämtern aufschlüsseln.)
3.4 Wie viele Lehrkräfte werden voraussichtlich in den Jahren bis 2012 aus Altersgründen aus dem Schuldienst ausscheiden? (Bitte nach Jahren und Lehrämtern aufschlüsseln.)

4. Bachelor-Master-Studiengänge an der Universität Hamburg
Die Lehramtsausbildung nach dem Bachelor-Master-System ist in Hamburg zum Wintersemester 2007/2008 eingeführt worden. Die Studierenden sind jetzt im dritten Semester, also bei der Hälfte ihres Bachelorstudiums.
4.1. Wie viele Studierende haben seit dem Wintersemester 2007/8 an der Universität Hamburg ein Lehramtsstudium aufgenommen? (Bitte nach Semestern aufschlüsseln.)
4.2 Wie viele Studienplätze sollen an der Universität Hamburg in den nächsten Jahren für das Bachelorstudium zur Verfügung stehen?
4.3. Mit wie vielen Absolventen ist in den nächsten Jahren zu rechnen? (Bitte bis 2012 aufschlüsseln.)
4.4. Wie viele Studienplätze sollen in den nächsten Jahren an der Universität Hamburg im Rahmen des Masterstudiums zur Verfügung stehen? (Bitte ebenfalls bis 2012 aufschlüsseln.)
4.5. Welche Regelungen gibt es für den Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium?
4.6. Wie hoch ist die Abbrecherquote unter den Bachelor-Studierenden? (Bitte nach Semestern und nach Zahl der Fachsemester der Abbrecher aufschlüsseln.)

5. Polyvalente Nutzung der Abschlüsse
5.1. Durch welche Elemente des Bachelorstudienganges ist nach Ansicht des Senats gewährleistet, dass die Absolventen, die nicht in die MA-Phase eintreten, auch für andere Berufsfelder einen anspruchsvollen marktgängigen Abschluss vorweisen können?
5.2. Welche konkreten Berufsfelder stehen den Absolventen danach offen? (Bitte nach Standards/Klassifikationen der IAO oder der Arbeitsagentur bezeichnen.)

6. Referendariat
Das Referendariat für das Lehramt des gehobenen Dienstes (Primarstufe und Sekundarstufe I) ist 2004 auf 18 Monate verkürzt worden. Der Senat hatte angekündigt, dass er nach Verabschiedung der Föderalismusreform auch den Vorbereitungsdienst für die Lehrämter des höheren Dienstes auf 18 Monate verkürzen wolle. Laut Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) ist die Ausbildung bereits heute auf 18 Monate einheitlich ausgelegt. Die Differenz für den höheren Dienst kann nach Hamburger Lehrerlaufbahn VO durch Anrechnung von berufspraktischen Tätigkeiten verkürzt werden.
6.1 Hält der Senat an der Absicht eines einheitlichen Vorbereitungsdienstes von 18 Monaten fest? Wenn nein: Weshalb nicht? Wenn ja: Bis wann spätestens ist mit einer Umsetzung zu rechnen?
6.2 Welche berufspraktischen Tätigkeiten zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort werden auf das Referendariat in Hamburg angerechnet?
6.3 In welcher Höhe wurden bisher Haushaltsmittel durch die Verkürzung des Referendariats eingespart? Flossen diese Mittel in die Lehramtsausbildung?
7. Kerncurricula und Erfahrungen in den „Altstudiengängen“
Ein zentraler Punkt der Reform der Reform der Lehrerausbildung war die Entwicklung von Kerncurricula, die der Beliebigkeit der Lehrangebote der Universität bzw. der einzelnen Fächer aber auch der Unsicherheit in der Studienplanung der Studierenden bereits geraume Zeit vor Einführung des BA/MA-Systems ein Ende bereiten sollten.
7.1 Welche Kerncurricula sind wann festgelegt worden?
7.2 Welche Evaluationsverfahren hat es seit 2004 für welche Kerncurricula gegeben? Mit welchen Ergebnissen?
7.3 Welche Kerncurricula sind seit 2004 in welchen wesentlichen Punkten geändert worden?
7.4 Gab es auch Festlegungen, welche Fachbereiche außerhalb der Erziehungswissenschaft drängten ihr Angebot auf die Erfordernisse der Lehrerausbildung hin anzupassen?
7.5 Welche der Erfahrungen aus diesem Prozess flossen in die BA/MA-Reform ein?
7.6 Die Konzentration auf die BA/MA-Umstellung hat bei vielen Studierenden der auslaufenden Studiengänge den Eindruck verfestigt, dass ihren besonderen Belangen keine hinreichende Aufmerksamkeit geschenkt würde.
7.6.1 Welche Bestandsgarantien hinsichtlich des Studienangebotes für die auslaufenden Studiengänge gibt es?
7.6.2 Durch welche sonstigen Maßnahmen und institutionelle Einrichtungen ist gewährleistet, dass die betroffenen Studierenden ihre Ausbildung mit Erfolg beenden können?
7.6.3 Inwiefern partizipieren diese Studierenden von den Verbesserungen der BA/MA-Reform, wie etwa einer Verbesserung des Studienangebotes durch Ausweitung vorlesungsbegleitender Tutorien?
7.6.4 Können diese Studierenden auch BA-Veranstaltungen besuchen? Wenn nein: Weshalb nicht?

8. Praxisanteile während des Studiums
8.1 Welche Erfahrungen mit dem „Integrierten Schulpraktikum“ im Grundstudium liegen vor? Wie bewertet der Senat diese? Wie beurteilt der Senat die nicht-integrativen Praxisphasen in den auslaufenden Studiengängen und im BA-Studium?
8.2 In der Vergangenheit sind die „Praxisbezogenen Einführungen in das Studium der Erziehungswissenschaft“ (PEs) ihrem Veranstaltungstitel nicht immer gerecht geworden. Umfassen die heutigen PEs zwingend Praxisanteile wie Hospitationen?
8.3 Welche konkreten Vorbereitungen sind bisher für die Einführung des „Kernpraktikums“, das in der Masterphase der Lehramtsstudiengänge durchgeführt werden soll, getroffen worden? Werden die Standards für alle Studiengänge die gleichen sein?
8.4. Im Wissenschaftsausschuss am 29.05.2007 erklärten die Senatsvertreter, dass für das „Kernpraktikum“ neue Ressourcen benötigt würden.
8.4.1 In welcher Höhe sind nach Auffassung des Senats neue Sach- und Personalmittel erforderlich oder umgesetzt worden?

8.4.2 Wie sollen die Lehramtsstudierenden im „Kernpraktikum“ eingesetzt werden? Wird das Kernpraktikum Auswirkungen auf Ausgestaltung und Länge des Referendariats haben? Wenn ja: Welche?

9. Quereinsteiger und Mangelfächer
9.1 Mit welchen Regelungen und Angeboten wird Quereinsteigern mit einer anderen Erstausbildung die Einfädelung in das Lehramtsstudium ermöglicht?
9.2 Laut Drucksache 18/3809 hat die Universität Hamburg unter Beteiligung der Projektgruppe Lehrerbildung einen Studiengang für Quereinsteiger entwickelt. Wurde dieser Studiengang umgesetzt, oder wird er in absehbarer Zeit eingeführt?
9.2.1. Wenn ja: Wie viele Studienplätze stehen hier zur Verfügung oder sollen zukünftig zur Verfügung stehen? Wie viele Absolventen anderer fachlicher Ausbildung haben diesen Studiengang bisher genutzt?
9.2.2. Wenn nein: Weshalb nicht? Hält der Senat an den Plänen für einen solchen Studiengang innerhalb dieser Legislaturperiode fest?
9.3. In welchen Fächern oder Disziplinen besteht nach Auffassung des Senats der größte Bedarf nach Quereinsteigern, um einem schon bestehenden oder absehbaren Mangel an Lehrkräften zu begegnen?
9.4 Wie hoch war die Zahl an Quereinsteigern vor der Umstellung auf das Bachelor-Master-System (Bitte aufschlüsseln beginnend im Jahr 2001)?
9.4.1. Wie viele der Quereinsteiger haben seitdem das Studium erfolgreich beendet?
9.4.2. Wie viele der Quereinsteiger haben seitdem das Studium abgebrochen?
9.5. Mit welchen Aktivitäten hat der Senat versucht, die Attraktivität sogenannter Mangelfächer für (potentielle) Studienanfänger/Schulabgänger/innen zu erhöhen und mit welchem Ergebnis?

10. Einbeziehung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW)
Bei der Gewerbelehrerausbildung im Bereich Ernährungs- und Haushaltswirtschaft gibt es eine Zusammenarbeit mit der HAW. In der Drs. 18/3809 deutet der Senat an, dass eine Zusammenarbeit mit der HAW in weiteren Feldern der Gewerbelehrerausbildung nicht sinnvoll sei.
Hat es seit 2006 erneute Überlegungen/Gespräche gegeben, die Ressourcen/ Kompetenzen der HAW auch in anderen Bereichen der Gewerbelehrerausbildung zu nutzen? Wenn ja, in welchen Bereichen und mit welchem Ergebnis?

11. Zentrum für Lehrerbildung
Das Zentrum für Lehrerbildung (ZLH) wurde im Juni 2006 eröffnet. Grundlage ist ein Kooperationsvertrag zwischen den an der Lehrerbildung beteiligten Hochschulen und dem Institut für Lehrerbildung. Schon vor der Eröffnung bestand Unsicherheit, ob die freiwillige Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen ausreichen würde, um die Arbeitsergebnisse und Entscheidungen des Zentrums konstruktiv umzusetzen.
11.1 Wie hat sich die Umsetzung der Empfehlungen und Entscheidungen des ZLH bisher gestaltet?
11.2 Was wurde bisher aus welchen Gründen nicht umgesetzt?
11.3 Welche Ziel- und Leistungsvereinbarungen wurden bisher geschlossen?
11.4 Wie bewertet der Senat die bisherige Arbeit des ZLH?
11.5 Wann kann mit einem Erfahrungsbericht gerechnet werden?
11.6 Gibt es Vorbereitungen oder Überlegungen, neue Regelungen zu schaffen, die das ZLH in den Stand versetzen, alle an der Lehrerbildung Beteiligten verbindlich in die Pflicht zu nehmen?

12. Berufseingangsphase
Seit 2002 macht das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) Angebote zur Berufseingangsphase (BEP). Die Annahme dieser Angebote durch die neu eingestellten Lehrkräfte ist freiwillig.
12.1. Wie viele der neu eingestellten Lehrkräfte nehmen diese Angebote an?
12.2 Wie hat sich die „Annahmebereitschaft“ seit 2002 entwickelt?
12.3 Wie viele Planstellen gibt es derzeit beim LI für die Angebote der Berufs-eingangsphase?
12.4 Wie hat sich die Zahl der Planstellen seit 2002 entwickelt?
12.5 Wie steht der Senat zur Forderung nach einer verbindlichen Berufseingangsphase? Wie viele Planstellen müssten im Falle einer verbindlichen Berufseingangsphase am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung zusätzlich geschaffen werden?

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