„Sanierungsfonds Hamburg 2020“: Sanierungsmaßnahmen beim Haus des Sports

Hamburg, 17.12.2012

Das Haus des Sports an der Schäferkampsallee in Eimsbüttel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Hamburger Sportbund als Anlaufpunkt für alle Sportlerinnen und Sportler in Hamburg im Stil der Zweiten Moderne erbaut. Das Gebäude fügt sich in seiner Bauweise in weitere Bauten in der Umgebung (zum Beispiel die Grindel-Hochhäuser) architektonisch ein. Die zentrale Lage am Schlump und in direkter Nachbarschaft zum Schanzenpark machen das Gebäude für den Sport in Hamburg zu einer präsenten Dienstleistungszentrale und einen Anlaufpunkt für alle Sportinteressierten in Hamburg.
Mit der Sanierung und Modernisierung des Haus des Sports verfolgt der Sport unter anderem auch eine Stärkung der Bildungsangebote (Seminare, Lehrgänge) und des sportfachlichen Dialogs (Kongresse, Symposien). Dabei liegt der Sanierung die Wiederherstellung der Grundzüge der Zweiten Moderne des Gebäudes verbunden mit der Schaffung von offenen, zeitgemäßen und optimierten Strukturen zu Grunde.
793 Vereine und 540.272 Sportlerinnen und Sportler und alle Hamburger Sportinteres-sierten finden ab 2013 im sanierten Haus des Sports ihre erste Adresse im Hamburger Sport. Damit sich die Sportler und sportinteressierten Hamburgerinnen und Hamburger willkommen fühlen, schafft der Hamburger Sportbund (HSB) mit der Revitalisierung des Haus des Sports ein Begegnungszentrum mit moderner Dienstleistungsstruktur, einem erweiterten Bildungsangebot und einer Atmosphäre, die den sportfachlichen und sportartübergreifenden Dialog intensiviert.
Der Sport als größte Bürgerbewegung Hamburgs bekommt mit dem Haus des Sports ein neues Gesicht. Der Sanierung und Modernisierung liegen zukünftig auch moderne ökonomische Strukturen zu Grunde, die eine effektive und langfristige Bauunterhaltung unter wirtschaftlichen Aspekten ermöglichen. Neben Büros soll die neu gestaltete Immobilie unter anderem Platz für Gastronomie, Verkaufsfläche sowie für Seminar-, Bewegungs- und Konferenzräume bieten. Ein barrierefreier Zugang wird ermöglicht. Diese Modernisierung legt die infrastrukturelle Grundlage für die moderne Entwicklung des Hamburger Sports.

Das Finanzierungskonzept der Sanierung besteht aus einem Mischkonzept. Sowohl Eigenmittel des HSB, als auch Bankdarlehen und eine großzügige Spende der Alexander-Otto Stiftung machen die Revitalisierung des Gebäudes möglich. Im Rahmen der Abbrucharbeiten sind Mehrkosten entstanden, die zu finanzieren sind. Mit der Zurverfügungstellung von Mitteln aus dem Sanierungsfonds 2020 soll die Bedeutung des Gebäudes für den Sport in Hamburg gewürdigt werden.

Die Bürgerschaft möge beschließen:
1. Für die dringend notwendige Sanierung und Modernisierung des Haus des Sports werden im Haushaltsplan 2013/2014, Haushaltsjahr 2013, 100.000 Euro aus dem „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ (Haushaltstitel 9890.791.07) zur Verfügung gestellt und auf den Titel 8000.894.02 übertragen.
2. Der Senat wird ersucht, der Bürgerschaft zeitgerecht über den Sach- und Planungs-stand bei den Sanierungsmaßnahmen des Haus des Sports zu berichten.

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