Schluss mit Kostenexplosionen bei IT-Projekten

Hamburg, 22.05.2014

Die SPD-Fraktion legt zur heutigen Sitzung der Bürgerschaft einen Antrag vor, der für eine höhere Kostenstabilität bei Entwicklungs- und Einführungsprozessen von IT-Verfahren und -Anwendungen sorgen soll. Damit reagiert die SPD-Fraktion auf die jüngsten Kostenentwicklungen bei wichtigen IT-Projekten in der Hamburgischen Verwaltung. Dazu Jan Quast, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: “Von Anfang an schlecht vorbereite IT-Großprojekte führen zu unerfreulichen Mehrkosten. Zuletzt haben die unter Schwarz-Grün gestarteten Vorhaben KoPers und JUS-IT deshalb Schlagzeilen gemacht. Mit Kostenexplosionen im IT-Bereich muss nun Schluss sein. Wir wollen deshalb das zentral vorhandene Know-how in der Finanzbehörde stärken und bei Bedarf auch externe Projektsteuerer einsetzen, um schon zu Projektbeginn Klarheit über Anforderungen und Kosten zu erreichen. Entscheidend ist aber auch, dass alle Beteiligten ihre Hausaufgaben machen und nicht erst im Projektverlauf mit neuen Anforderungen und Wünschen kommen. Das ist teuer und muss künftig möglichst vermieden werden.”

Quast abschließend: “Mit der Leitlinie ‘Kostenstabiles Bauen’ hat der Senat ein Bau-Monitoring eingerichtet, das bereits bei verschiedenen Projekten Wirkung gezeigt hat. Das wollen wir auch für den IT-Bereich. Künftig soll es heißen: Erst planen, dann programmieren.”

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