Trassenfreihaltung für den Bau der S 4

19/4997 GA Trassenfreihaltung mit Antwort des Senats (PDF)

Der Bau der S 4 ist eines der herausragenden verkehrspolitischen Ziele der nächsten Dekade, sie ist von großer Bedeutung sowohl für den Hafenhinterlandverkehr, als auch für die Entwicklung des Hamburger Ostens. Die Bürgerschaft hat sich in der Vergangenheit deshalb mehrfach einstimmig für den Bau der S 4 ausgesprochen (Drucksachen 16/5601, 17/3183, 18/447, 18/2407, 18/2459, 19/2097). Zuletzt jedoch scheiterte ein Antrag der SPD-Fraktion an der Zustimmung von CDU und GAL (Drucksache 19/4648), in dem gefordert wurde, alle Maßnahmen, die die Voraussetzungen für die Realisierung der S 4 verschlechtern würden, zu unterlassen.
Obwohl der Senat noch am 22. Februar 2005 auf ein Ersuchen in Bezug auf den Bau einer S-Bahn-Linie nach Ahrensburg (Drucksache 18/1820) geantwortet hatte, dass es generell vorgesehen sei, bei den Projekten zur Aufhebung der Bahnübergänge den mehrgleisigen Ausbau im notwendigen Umfang zur berücksichtigen, wurde bei der im Bau befindlichen Straßenbrücke Dassauweg offiziell nur ein dreigleisiger Ausbau der Strecke planerisch berücksichtigt, nicht aber ein viergleisiger, wie er für den Bau der S-Bahn-Strecke erforderlich wäre. Dies wirft die Frage auf, ob die Berücksichtigung des Projekts
S 4 bei der Aufhebung der Bahnübergänge weiterhin in dem Maße berücksichtigt wird, wie dies sinnvoll und wirtschaftlich wäre.
Die Bedeutung des Projekts S 4 beschrieb der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) anlässlich seiner Jahresbilanz-Pressekonferenz am 27. Mai 2009 in zutreffender Weise wie folgt: Weiterlesen

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Trassenfreihaltung für den Bau der S 4

Bereits in ihrer Sitzung am 28. Februar 2001 beschloss die Bürgerschaft einstimmig folgendes Ersuchen an den Senat (Drucksache 16/5601):
„Der Senat wird ersucht, sich dafür einzusetzen, dass im Rahmen der bevorstehenden Planfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung der Strecke Hamburg–Lübeck und im Rahmen zukünftiger Planfeststellungsverfahren zur Aufhebung von Bahnübergängen ein weiterer Ausbau der Strecke mit zusätzlichen Gleisen für eine S-Bahn nach Hamburger Standard planerisch berücksichtigt wird.“ Weiterlesen

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Regionalexpress-Halt am Bahnhof Hamburg-Rahlstedt

Die derzeitige Verkehrsleistung zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Ahrensburg (Regionalbahn, hält an allen Unterwegsbahnhöfen) weist große qualitative Defizite auf und bietet nur einen geringen Anreiz, auf Bus und Bahn umzusteigen. Dies liegt vor allem daran, dass es hier außerhalb der kurzen Hauptverkehrszeiten gegenwärtig nur Verbindungen im 30-Minuten-Takt gibt, eine Taktverdichtung jedoch aufgrund der hohen Auslastung der Strecke selbst nach Aufnahme des elektrischen Betriebs (Dezember 2008) nicht möglich sein soll. So ist es nicht verwunderlich, dass die R 10-Regionalbahn an den HVV-Fahrgastzuwächsen der letzten Jahre nicht partizipiert hat (vergleiche Drucksache 18/8009). Weiterlesen

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