Baugemeinschaften in Hamburg

Drs. 19/8168 Baugemeinschaften in Hamburg mit Antwort des Senats (PDF)

Obwohl der Bedarf nach Wohnungen in Hamburg mit den steigenden Bevölkerungszahlen wächst, sinken die Wohnungsneubauzahlen seit 2006 kontinuierlich. Auch die schleppend anlaufende Umsetzung des vom Senat im ersten Halbjahr 2009 beschlossenen Wohnungsbauentwicklungsplans, demzufolge der jährliche Neubaubedarf bei 5.000 – 6.000 Wohnungen liegt, konnte der Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt bislang nicht annähernd gerecht werden. Auch im Jahr 2009 wurden wieder nur knapp über 3.000 Wohnungen in Hamburg fertig gestellt.
Weit hinter den Erwartungen zurück blieben auch die Fertigstellungen im Fördersegment Baugemeinschaften. In dieser vom Senat als zukünftig „tragende Säule der Hamburger Wohnungspolitik“ bezeichneten Form gemeinschaftlichen Bauens konnten 2009 von geplanten 100 Wohnungen im Bereich Eigentum nur 10 und von 150 geplanten Wohnungen im Bereich Miete nur 33 realisiert werden. Weiterlesen

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Baugemeinschaften in Hamburg

Obwohl der Bedarf an Wohnungen in Hamburg groß ist, sinken die Wohnungsneubauzahlen seit 2006 trotz steigender Bevölkerungszahlen kontinuierlich. Um ihre Wohnwünsche dennoch nach ihren finanziellen Möglichkeiten realisieren zu können, schließen sich viele Menschen zu Baugemeinschaften zusammen. Diese bieten jedoch nicht nur die Möglichkeit eine bedarfsgerechte Wohnung zu erhalten, sie sind zudem oftmals besonders familienfreundlich oder ökologisch angelegt und stärken darüber hinaus den Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Die Vorteile von Baugemeinschaften hat auch der Senat erkannt und versucht, diese zu fördern. So ist unter anderem im Wohnungsbauentwicklungsplan die Erhöhung des Anteils der von Hamburg veräußerten Geschosswohnungsbaufläche, die an Baugemeinschaften vergeben werden soll, von 15 auf 20 Prozent vorgesehen. Baugemeinschaften sollen hierdurch „eine tragende Säule der Hamburger Wohnungspolitik werden“. Weiterlesen

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Hamburg braucht Entschlossenheit in der Wohnungspolitik!

Der Wohnungsbauentwicklungsplan des Senats stellt eine kritische und in vielen Punkten auch zutreffende Analyse des Wohnungsmarkts in Hamburg und der Schwächen in der hamburgischen Wohnungspolitik während der vergangenen sieben Jahre dar. Daraus wird die Notwendigkeit abgeleitet, mit einem Bündel an Maßnahmen und Prüfaufträgen zu einer deutlichen Belebung des Wohnungsbaus in Hamburg zu kommen und ein Volumen von 5.000 bis 6.000 neuen Wohnungen jährlich zu erreichen.
Seit 2002 wurden im Durchschnitt lediglich ca. 3.700 Wohnungen jährlich gebaut, es ist also eine Steigerung um ca. 50 Prozent erforderlich, um einen mittleren Zielwert von 5.500 Wohnungen zu erreichen. Weiterlesen

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