Situation der Bildenden Kunst in Hamburg

Hamburg zählt zu den führenden Kulturmetropolen Deutschlands und Europas, und die Kulturwirtschaft ist für die Stadt von großer wirtschaftlicher Bedeutung. In Hamburg leben und arbeiten etwa 2.500 Bildende Künstler, davon sind rund 1.800 selbstständige Bildende Künstler aktuell bei der Künstlersozialkasse registriert. Als eine der Leistungseliten dieser Stadt beeinflussen Bildende Künstler Hamburgs Stadtentwicklung, sein ökonomisches Potential, seine internationale Reputation und das bürgerschaftliche Engagement maßgeblich.
Dennoch ist die finanzielle Situation Bildender Künstler in Hamburg größtenteils miserabel, die durchschnittlichen Einkommen sind gering, eine soziale Absicherung ist kaum vorhanden. Es drohen nicht nur die Aufgabe des Berufs (zumindest zeit-weise) und die Abwanderung (z.B. nach Berlin), sondern insgesamt ein Attraktivitäts-verlust für die internationale künstlerische Avantgarde. Eine Stadt, die Künstlern keine Szene und zu unzureichenden Existenz- bzw. Fördermöglichkeiten bieten kann, wird sie auf die Dauer auch wieder verlieren.
Die Infrastruktur für die künstlerische Produktion ist nicht gesichert. Eine Atelierförderung im Sinne von Zuschüssen zur Miete o.ä. gibt es nicht. Zwar werden in gewissem Umfang Zuschüsse zu Atelierumbauten vergeben, doch bei steigenden Grundstückspreisen und Mieten treffen die urbanen Verdrängungseffekte Kunst und Künstlerinnen und Künstler ungebremst. Weiterlesen

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Situation der Hamburger Museen

Drs. 19/3286 Situation der Hamburger Museen (mit Antwort des Senats) PDF

Die vier stadt- und kulturgeschichtlichen Museen (Museum für Hamburgische Geschichte, Altonaer Museum, Helms Museum und Museum der Arbeit) wurden zum 1. Januar 2008 zu der Stiftung Historische Museen Hamburg zusammengeführt. Nach über einem Jahr ist es an der Zeit erste Ergebnisse zu bilanzieren. Weiterlesen

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