Verkauf von SAGA/GWG-Wohnungen

19/6944-SKA-Verkauf-von-SAGA_GWG-Wohnungen mit Antwort des Senats (PDF)

Seit 2002 verkaufen SAGA und GWG Wohnungen und Reihenhäuser. In der Drs. 19/2188 antwortete der Senat dass zwischen 2002 und 2008 insgesamt von der SAGA bereits 127 Etagenwohnungen (63 an Mieter, 64 an Dritte) und 1.078 Reihenhäuser (777 an Mieter, 301 an Dritte) verkauft worden seien. Auch die GWG verkaufte im gleichen Zeitraum 238 Etagenwohnungen (72 an Mieter, 166 an Dritte) sowie 90 Reihenhäuser (42 an Mieter, 48 an Dritte).
Im Koalitionsvertrag der den Senat tragenden Parteien vom 17. April 2008 war im Abschnitt zu SAGA GWG vereinbart worden: „Es soll keine Einzelverkäufe in Geschosswohnanlagen geben.“ Aufgrund eines Beschlusses des SAGA Aufsichtsrates werden zudem seit Dezember 2008 generell keine Geschosswohnungen mehr verkauft. Weiterhin verkauft werden jedoch Reihen- und Doppelhäuser, sowie Wohnungen in Wohnanlagen, in denen vor dem Beschlusszeitpunkt bereits Wohnungen verkauft worden waren. Weiterlesen

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Beim Wohnungsbau endlich zupacken

Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses Jan Quast warnt: Hamburg baut seit 2002 zu wenig Wohnungen
In der Bürgerschaftsdebatte über den Haushalt der Stadtentwicklungsbehörde hat SPD-Fraktion Defizite in der Wohnungsbaupolitik aufgezeigt. Der Senat sei bei seinen Aktivitäten weit hinter den gesetzten Zielen zurückgeblieben. Die SPD-Fraktion sprach sich für eine Förderung nachbarschaftlicher Strukturen in Hamburg aus, die das soziale Gefüge der Stadtviertel stabilisieren könnten.

In der Wohnungsbaupolitik ist Schwarz-Grün weit hinter den eigenen Zielen zurückgeblieben. Weiterlesen

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Endlich: Verkauf von SAGA GWG-Etagenwohnungen gestoppt

Der Verkauf von SAGA-GWG Etagenwohnungen ist zum Jahresende 2008 gestoppt worden. Dies teilte der Senat den beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Jan Quast und Ole Thorben Buschhüter auf eine Kleine Anfrage mit (Drucksache 19/2188). Insgesamt wurden bis dahin 1.911 Etagenwohnungen Mietern und Dritten zum Kauf angeboten und 365 tatsächlich verkauft, davon rund 63 % nicht an die eigentliche Zielgruppe Mieter, sondern an Dritte.

Quast und Buschhüter begrüßen den Verkaufsstopp: „Beim Senat ist endlich Vernunft eingekehrt.“ Weiterlesen

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Trotz Koalitionsvertrag: Verkauf von SAGA GWG-Etagenwohnungen geht immer noch weiter

Der Verkauf von Etagenwohnungen von SAGA und GWG geht weiter, obwohl CDU und GAL in ihrem Koalitionsvertrag bereits im April genau das Gegenteil vereinbart hatten. Im Zeitraum Mai bis September 2008 wurden 259 Etagenwohnungen zum Kauf angeboten, 98 tatsächlich verkauft, die Hälfte davon sogar an Dritte. Dies erfuhren die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Jan Quast und Ole Thorben Buschhüter durch eine Kleine Anfrage an den Senat (Drucksache 19/1388). Als Begründung für den ungebremsten Wohnungsverkauf führt der Senat an, die Gespräche mit dem Unternehmen hierzu seinen noch nicht abgeschlossen, mit dem Abschluss sei jedoch noch in diesem Jahr zu rechnen. Quast und Buschhüter: “Die Koalition hat zugesichert, den weiteren Ausverkauf von SAGA und GWG zu stoppen. Das fordern wir jetzt ein. Es muss endlich Schluss sein, mit der Verunsicherung der Mieter in den betroffenen Wohnanlagen.” Weiterlesen

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SAGA/GWG: Der Verkauf hat längst begonnen

Senatsangaben: Wohnungen gehen nicht nur an Mieter

Der SPD-Stadtentwicklungsexperte Jan Quast hat dem Senat vorgeworfen, längst konkrete Schritte zum Ausverkauf des städtischen Wohnungsbauunternehmens SAGA/GWG zu unternehmen.

Hintergrund des Vorwurfs ist die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage Quasts. Aus ihr geht hervor, dass SAGA/GWG seit 2002 auf Geheiß des Senats versucht haben, insgesamt 4067 Wohnungen in Hamburg zu verkaufen. 1172 Wohnungen – rund 29 Prozent des Angebots – sind tatsächlich verkauft worden. “Das zeigt: Der häppchenweise Ausverkauf des städtischen Wohnungsunternehmens hat unter der CDU längst begonnen”, kritisierte Quast.

Gut ein Drittel der verkauften Wohnungen standen zum Zeitpunkt des Verkaufs zudem leer. Weiterlesen

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