Projekte für die Internationale Bauausstellung (IBA) zielorientierter und transparenter abwickeln

zu Drs. 19/5961
Die IBA 2013 ist ein wichtiges Projekt das die Unterstützung der Bürgerschaft verdient. Es ist jedoch zu befürchten, dass der Senat auch bei diesem Projekt die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und der sachgerechten Abwägung von Kosten und Nutzen nicht hinreichend beachtet. In seinem Jahresbericht 2010 (Drucksache 19/5300) stellt der Rechungshof fest:
„Der Rechnungshof hat im Rahmen der Prüfung „IBA Hamburg GmbH“ festgestellt, dass die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt die Bürgerschaft bei der Etatentscheidung unzureichend über die Konkretisierung der veranschlagten Kosten informiert hat. Zudem hat eine aktualisierte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für den Bau des „IBA Docks“ gefehlt.“ Weiterlesen

Ihnen gefällt diese Seite? Hier können Sie diesen Inhalt weiterempfehlen:

Hochtief

„Das Unternehmen ist in der Branche dafür bekannt, dass es mit allen Tricks arbeitet, um aus Projekten maximalen Profit auf Kosten der Auftraggeber herauszuschinden. Bauverzögerungen beispielsweise hat das Unternehmen bereits häufig als Druckmittel eingesetzt. Hochtief ist für mich eine bösartige Heuschrecke, und ich sehe keinen Anhaltspunkt, diesem Baukonzern auch nur eine Silbe zu glauben. Wir werden jetzt alle Angaben sehr genau prüfen und auf jeden geforderten Cent schauen. Hamburg wird sich von Hochtief nicht erpressen lassen.“ Jens Kerstan, Vorsitzender der GAL-Bürgerschaftsfraktion am 25.01.2010. Weiterlesen

Ihnen gefällt diese Seite? Hier können Sie diesen Inhalt weiterempfehlen:

Elbphilharmonie: Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht

Von Beust hat die Stadt dem Unternehmen Hochtief ausgeliefert

„Besorgt, aber wenig überrascht“ hat SPD-Fraktionschef Michael Neumann auf Berichte über eine weitere Verzögerung beim Bau der Elbphilharmonie reagiert. „Ich fürchte, beim Thema Elbphilharmonie müssen wir uns noch auf weitere schlechte Nachrichten einstellen“, sagte Neumann. Einmal mehr habe die Kultursenatorin dabei die Aufgabe, für Fehler den Kopf hinzuhalten, die vor ihrer Amtsübernahme im Büro des Bürgermeisters gemacht worden sind, betonte Neumann.

Bürgermeister Ole von Beust (CDU) habe seinerzeit entschieden, das Projekt dem Bauunternehmen Hochtief in die Hand zu geben. „Ungewollt hat sich die Stadt damit dem Unternehmen ausgeliefert“, sagte Neumann am Donnerstag. Jetzt sehe alles so aus, als ob neben der Finanzkalkulation auch die Zeitplanung für die Realisierung der Elbphilharmonie ins Rutschen gerate. Dass bei der Kostenentwicklung das Ende der Fahnenstange erreicht sei, glaube er nicht, sagte Neumann. „Ich bin nicht einmal sicher, dass wir das Ende der Fahnenstange schon sehen.“

Der SPD-Stadtentwicklungspolitiker Jan Quast sagte, es sei auffällig, dass es bei wichtigen Infrastruktur- oder Prestigeprojekten Hamburgs regelmäßig zu enormen Kostensteigerungen kommt. Weiterlesen

Ihnen gefällt diese Seite? Hier können Sie diesen Inhalt weiterempfehlen:

Mehrkosten der Realisierung der Elbphilharmonie – Schiedsgutachterverfahren statt nachteiliges Verhandlungsergebnis

zur Drs.19/1841
Nach den Ausführungen in der Senatsmitteilung in Drucksache 19/1841 und den Erläuterungen der Senatsvertreter im Kultur- und im Haushaltsausschuss bestehen erhebliche Zweifel, dass die Nachforderungen des Generalunternehmers sorgfältig geprüft und aus fachlicher sowie rechtlicher Sicht als angemessen und begründet bewertet wurden. Weiterlesen

Ihnen gefällt diese Seite? Hier können Sie diesen Inhalt weiterempfehlen:

Aktenvorlage Elbphilharmonie

In den Ausschussberatungen zur Realisierung der Elbphilharmonie im Januar 2007  erklärten die Senatsvertreter zum Vertragswerk mit der Bietergemeinschaft IQ² (Ausschussbericht in Drucksache 18/5824):

„Danach sind die Bieter verpflichtet, die Elbphilharmonie schlüsselfertig zu einem Pauschal-Festpreis nach einem fixierten, pönalisierten Bauzeitenplan zu errichten, den kommerziellen Mantelbau zu finanzieren, den Betrieb von Hotel, Gastronomie und Parkhaus über 20 Jahre auf Elbphilharmonie-Niveau zu sichern und das Gebäudemanagement, die Funktionsgarantie, ebenfalls über 20 Jahre hochwertig durchzuführen.“ Weiterlesen

Ihnen gefällt diese Seite? Hier können Sie diesen Inhalt weiterempfehlen: