Areal Oberhafen als „Kulturhafen“ zu einem offenen Raum für kreative Nutzungen entwickeln!

zu Drs. 19/5853

In Hamburg wird derzeit eine engagierte Debatte über die Entwicklung und den Erhalt städtischer Räume insbesondere für nicht kommerzielle kreative und kulturelle Nutzungen geführt. Die Stadtentwicklungspolitik und die immobilienwirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre haben dazu geführt, dass solche nicht etablierten (sub-)kulturellen Nutzungen aus vielen Räumen und Quartieren zunehmend verdrängt werden. Dies führt zu einem Verlust an urbaner Vielfalt und Lebensqualität sowie zu kultureller Verarmung. Ein politisches Gegensteuern erfordert die Durchbrechung der üblichen Flächenverwertungslogik und ökonomisch ausgerichteter Planungsprozesse. Weiterlesen

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Neuorganisation der Behörde für Kultur, Sport und Medien – Tourismusförderung muss wieder zurück in die Zuständigkeit der Wirtschaftsbehörde

zu Drs. 19/4857

Erst im Jahr 2008 wurde die Zuständigkeit für den Tourismus von der Wirtschafts- in die Kulturbehörde verlagert und fristet dort seitdem als Teil des Amtes Medien ein Rand-Dasein. Der seinerzeit von den Koalitionspartnern von CDU und GAL hierfür vorgebrachte Grund lautete, durch die organisatorische Verknüpfung mit der Kultur den „Kultur-tourismus“ stärken zu wollen und den Tourismus als Teil der propagierten „Kreativ-wirtschaft“ anzusehen.
Doch diesen Ankündigungen folgten keine konkreten Fortschritte. Im Gegenteil, gerade dort, wo der Staat für die Förderung der Kultur – die als solche immer für den Tourismus relevant ist, völlig unabhängig von institutionellen Zuordnungen – originär zuständig ist, häufen sich die Probleme: Weiterlesen

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