Stadtbahn seriös planen und finanzieren

zur Drs. 19/4330
Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist in einer Metropole mit hohem Verkehrsaufkommen eine sinnvolle und umweltfreundliche Alternative zum Autoverkehr. Neue und verbesserte ÖPNV-Schienenverbindungen sind angesichts der Klimaschutzdebatte aktueller denn je. Mit Blick auf die Finanzierbarkeit scheint jedoch für einige Teile der Stadt die Stadtbahn das einzige realisierbare Verkehrssystem zu sein. Mit Hilfe einer modernen Form der Straßenbahn lassen sich erheblich kostengünstiger als mithilfe von U- oder S-Bahn Lücken im Schnellbahnnetz Hamburgs schließen. Es ist deshalb richtig die Einführung einer Stadtbahn voranzutreiben. Weiterlesen

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Bedarfsgerechtes Leitsystem für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen in U- und S-Bahnhaltestellen entwickeln

Haltestellen mit barrierefreien Zugängen und Fahrtreppen sind eine große Mobilitätsunterstützung insbesondere für Menschen mit Gehbehinderung, Kinderwagen oder Gepäck. Gelegentlich kommt es allerdings zu Störungen des Betriebs, zu Umbau- oder Reparaturmaßnahmen und in Folge dessen stehen Fahrgäste, die auf derartige Infrastruktur angewiesen sind, vor funktionsuntüchtigen Aufzügen bzw. Fahrtreppen. Sie müssen in solchen Fällen weite Wege zu anderen Ausgängen antreten oder können diese Haltestelle nicht benutzen, müssen also andere Wege planen. Dies ist eine schwere Herausforderung. Durch ein Leitsystem, das auch kurzfristige Ausfälle bekannt gibt, könnten den Fahrgästen die Wege erleichtert werden. Weiterlesen

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Beeinflussung des Modal Split

Im Haushaltsplan- Entwurf 2009/2010, Einzelplan 6, nennt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt auf Seite 21 das Ziel einer „Veränderung des Modal Split zugunsten des ÖPNV, des Radverkehrs und des Zu-Fuß-Gehens“. Die Erreichung dieses Ziels setzt voraus, dass der Ist-Zustand bekannt ist. Weiterlesen

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Umstieg fördern – vergünstigte HVV-Wochenendtickets

In einer Metropole mit hohem Verkehrsaufkommen wie Hamburg spielt der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) eine große Rolle. Viele Menschen sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Für die motorisierten Hamburgerinnen und Hamburger ist er zudem eine sinnvolle und zugleich umweltfreundliche Alternative zum Autoverkehr. Ein dahin gehendes Umdenken der Bürger, das eigene Auto stehen zu lassen und statt dessen, wenn möglich das Angebot des gut ausgebauten ÖPNV in Anspruch zu nehmen, sollte gefördert werden. Das tägliche Pendeln zur Arbeitsstätte sollte nach Möglichkeit klimaschonend mit Bussen und Bahnen erfolgen. Hierfür gibt es attraktive preisliche Angebote des HVV mit Monatskarten und Profi-Cards. Die Angebote des ÖPNV sollten sich jedoch nicht nur am Berufsverkehr orientieren, sondern gleichermaßen familienfreundlich sein.
Bemängelt werden jedoch häufig die hohen Fahrpreise für Einzelfahrscheine. Gerade diese von nur gelegentlichen HVV-Nutzerinnen und -nutzern gekauften Fahrkarten sind häufig ein Einstieg in die Nutzung des ÖPNV. Insbesondere gelegentliche Bus- und Bahnfahrten an den Wochenenden sollten deshalb nach Möglichkeit zu einem günstigeren Tarif angeboten werden. Weiterlesen

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Menschliche Metropole: Erweiterung des Park & Ride-Systems

100_0643Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist in einer Metropole mit hohem Verkehrsaufkommen wie Hamburg eine sinnvolle und zugleich umweltfreundliche Alternative zum Autoverkehr. Angesichts der Klimaschutzdebatte sind neue und verbesserte ÖPNV-Verbindungen wichtiger denn je.
Ein dahin gehendes Umdenken der Bürgerinnen und Bürger, das eigene Auto stehen zu lassen und statt dessen, wenn möglich das Angebot des gut ausgebauten ÖPNV in Anspruch zu nehmen, wird aber nur dann erfolgen, wenn an den wichtigen Haltestellen von S-, U- und Regionalbahn ausreichende Parkmöglichkeiten vorhanden sind.
Viele der vorhandenen P&R-Anlagen sind bereits heute vollkommen ausgelastet. Weiterlesen

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Menschliche Metropole: S-Bahn-Achsen in der Metropolregion ausbauen

Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung verfolgt ein so genanntes „Achsen-Konzept Hamburg“ für einen zügigen Ausbau der Schienennahverkehrsachsen Richtung Hamburg. Dabei sind insbesondere die Schienenverbindungen aus Richtung Itzehoe, Kaltenkirchen, Bad Oldesloe und Büchen nach Hamburg im Fokus. Auf diesen Achsen spielt sich ein großer Teil des Pendlerverkehrs nach Hamburg und aus Hamburg heraus ab. Insgesamt gibt es allein auf den drei Strecken aus Itzehoe, Kaltenkirchen und Bad Oldesloe täglich ca. 350.000 Personenfahrten, von denen nur zwischen 9 Prozent (Hamburg-Kaltenkirchen) und 30 Prozent (Hamburg-Elmshorn) im Schienenpersonennahverkehr erfolgen. Insofern existiert dort ein erhebliches Potenzial an Fahrten, die vom Auto auf die Schiene verlagert werden könnten Weiterlesen

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