Wohnungsbestand von SAGA GWG in Hamburg, Wegfall der Sozialbindung, Modernisierungen und Mieterhöhungen

Drs. 19/2915 Wohnungsbestand-von-SAGA-GWG (mit Antwort des Senats) PDF

Das städtische Wohnungsunternehmen SAGA GWG hat unter anderem die Förderung des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren zum Ziel. Dazu gehört, angemessenen Wohnraum zu erschwinglichen Preisen für breite Bevölkerungsschichten zur Verfügung zu stellen. Eine kontinuierliche Modernisierung des Wohnungsbestands ist ebenfalls ein wichtiges Ziel von SAGA GWG. Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und für den Schutz unseres Klimas sind energetische Modernisierungen dringend notwendig. Soziales und Ökologie dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Modernisierung von Wohnraum darf nicht zu derart hohen Mieten führen, dass einkommensschwache Mieterinnen und Mieter aus ihren Stadtteilen gedrängt werden. Weiterlesen

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Verkauf von SAGA- und GWG-Wohnungen (Anfrage Nr. 3)

(Schriftliche Kleine Anfrage zusammen mit dem Rahlstedter SPD-Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter)

Seit 2002 verkaufen SAGA und GWG Wohnungen aus ihrem Bestand. Per 30. September 2008 wurden 3.288 SAGA- und 1.564 GWG-Wohnungen den Mietern und, sofern die Wohnungen leer stehen, auch Dritten zum Kauf angeboten. In 1.469 Fällen wurden tatsächlich Wohnungen an Mieter verkauft, in 520 Fällen an Dritte. Unter den insgesamt 1.989 verkauften Wohnungen waren 655 Etagenwohnungen, also fast ein Drittel. 259 Etagenwohnungen wurden noch zwischen Mai und September 2008 zum Kauf angeboten (vergleiche Drs. 19/674 und 19/1388). Dabei war im Koalitionsvertrag der den Senat tragenden Parteien vom 17. April 2008 im Abschnitt zu SAGA GWG (Seite 41) vereinbart worden: „Es soll keine Einzelverkäufe in Geschosswohnanlagen geben.“ Als Erklärung hierfür führte der Senat an, die Gespräche mit den Unternehmen hierzu seien noch nicht abgeschlossen, mit dem Abschluss sei aber noch im Jahre 2008 zu rechnen. Weiterlesen

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Verkauf von SAGA- und GWG-Wohnungen (Anfrage Nr. 2)

(Schriftliche Kleine Anfrage zusammen mit dem Rahlstedter SPD-Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter)

Seit 2002 verkaufen SAGA und GWG-Wohnungen aus ihrem Bestand. Per 30. Juni 2008 wurden 3.074 SAGA- und 1.526 GWG-Wohnungen den Mietern und, sofern die Wohnungen leer stehen, auch Dritten zum Kauf angeboten. In 1.376 Fällen wurden tatsächlich Wohnungen an Mieter verkauft, in 463 Fällen an Dritte. Unter den insgesamt 1.839 verkauften Wohnungen waren 593 Etagenwohnungen, also deutlich mehr als ein Viertel. 130 Etagenwohnungen wurden noch im Mai und Juni 2008 zum Kauf angeboten (vergleiche Drs. 19/674). Dabei war im Koalitionsvertrag der den Senat tragenden Parteien vom 17. April 2008 im Abschnitt zu SAGA GWG (Seite 41) vereinbart worden: „Es soll keine Einzelverkäufe in Geschosswohnanlagen geben.“ Als Erklärung hierfür führte der Senat an, die Gespräche mit den Unternehmen hierzu seien noch nicht abgeschlossen. Weiterlesen

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