Dressel und Quast zum Arbeitsprogramm des Senates: „Wir halten Wort“ – langfristige Konsolidierung statt hektischer Sparmaßnahmen

Die SPD-Fraktion sieht im Arbeitsprogramm des Senats „einen wichtigen Meilenstein zur Einhaltung unserer Wahlversprechen“.
SPD-Fraktionschef Dr. Andreas Dressel: „Wir halten Wort. Die Abschaffung der Studiengebühren sind terminiert, SAGA/GWG baut 1.000 Wohnungen pro Jahr und statt auf hektischen Sparaktionismus setzen wir auf langfristige Sparsamkeit. Das sind gute Nachrichten für Hamburg“. Weiterlesen

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Umfassende Maßnahmen für mehr Exzellenz in der Hochschullehre

Durch die Diskussion um eine Verlagerung der Hamburger Universität wird in der öffentlichen Wahrnehmung leicht übersehen, dass es für die Hamburger Hochschulen Handlungsbedarf auf vielen weiteren Ebenen gibt. Die Rahmenbedingungen für das Studium in Hamburg haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich verändert. Die Umsetzung der Bachelor-Master-Studiengänge bei parallelem Fortlaufen des alten Studiensystems, Probleme bei der Einführung des Campusmanagementsystems STiNE sowie hohe Sanierungsnotwendigkeiten bei einem Teil der Hochschulgebäude belasten Lehrende und Verwaltung und erschweren das Lehren und Lernen an den Hamburger Hochschulen. Den gravierendsten Einschnitt stellt die Einführung von Studiengebühren dar, die nachweislich starken ökonomischen Druck auf die Studierenden ausüben.
Unter diesen Rahmenbedingungen ist das Thema Exzellenz in der Lehre in der Hochschulpolitik sowohl bundesweit als auch in Hamburg bisher nicht weit reichend genug in Angriff genommen worden. Weiterlesen

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Menschliche Metropole: Konsequenzen ziehen – Studiengebühren abschaffen

In Deutschland beeinflusst die Qualifikation die Beschäftigungsquote noch stärker als in den meisten anderen Staaten. Mit seiner wissensbasierten Wirtschaft ist Deutschland auf eine hohe Anzahl von bestqualifizierten Menschen angewiesen. Es ist deshalb dringend anzustreben, die Quote von Hochschulabsolventen mindestens auf OECD-Schnitt, wenn nicht gar darüber zu steigern. Von diesem Ziel ist Deutschland jedoch noch weit entfernt. Entsprechend muss die Studierendenquote deutlich erhöht werden, was auch der Wissenschaftsrat im vergangenen Jahr ausdrücklich angemahnt hat. Die Bundesregierung verfolgt ebenfalls das Ziel die Studierendenquote in Deutschland auf 40 Prozent zu steigern – ein Wert, der in den vergangenen Jahren allerdings verfehlt wurde.
Demgegenüber führen allgemeine Studiengebühren zu einer geringeren Bereitschaft junger Menschen ein Studium aufzunehmen und zu einer weiteren Verschlechterung der Bildungschancen junger Menschen aus einkommensschwachen Familien. Weiterlesen

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