Bauliche Sanierungs- und Erweiterungsbedarfe an Hamburgs Hochschulen

Drs. 19/7668 Bauliche Sanierungs- und Erweiterungsbedarfe an Hambuurgs Hochschulen mit Antwort des Senats (PDF)

Seit der Regierungserklärung des ehemaligen Ersten Bürgermeisters von Beust im Juni 2010 ist der Weg für eine bauliche Entwicklung der Universität am bisherigen Standort Eimsbüttel frei. Der Senat scheint nach derzeitigem Stand bereit zu sein, gemeinsam mit der Universität und dem Bezirk an einer verträglichen und an wissenschaftspolitischen Interessen ausgerichteten Entwicklung der Universität mitzuwirken. Unklar bleibt jedoch, in welchem Umfang Investitionen in die Bausubstanz der Universität getätigt werden und auf welchem Wege diese finanziert werden sollen. Weiterlesen

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Der Universität Hamburg eine Perspektive geben und sie am Standort weiter entwickeln

Seit mehr als einem Jahr wird in Hamburg eine Diskussion über die mögliche Verlagerung der gesamten Universität oder von Teilen der Universität in das Hafengebiet auf dem Kleinen Grasbrook geführt. Diese seinerzeit von der Wissenschaftssenatorin und der damaligen Universitätspräsidentin entwickelten Ideen haben über Monate das Handeln von Wissenschaftsbehörde und Universitätsleitung bestimmt. Gleichzeitig hat die Auseinandersetzung mit den weitgehend unrealistischen Entwicklungsszenarien zu einem fast vollständigen Stillstand der konkreten und drängenden Planungsmaßnahmen an der Universität geführt. Der massive Sanierungsstau an den vorhandenen Universitäts-gebäuden hat sich seitdem weiter verschärft. Auch Maßnahmen, die völlig unabhängig von einer grundsätzlichen Standortentscheidung sind, wurden eingestellt.
Der Stillstand muss überwunden, der Zeitverzug muss beendet werden. Die Hamburger Universität braucht unverzüglich eine klare, verantwortbare und realisierbare Entscheidung über ihre Entwicklungsperspektiven! Weiterlesen

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Umfassende Maßnahmen für mehr Exzellenz in der Hochschullehre

Durch die Diskussion um eine Verlagerung der Hamburger Universität wird in der öffentlichen Wahrnehmung leicht übersehen, dass es für die Hamburger Hochschulen Handlungsbedarf auf vielen weiteren Ebenen gibt. Die Rahmenbedingungen für das Studium in Hamburg haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich verändert. Die Umsetzung der Bachelor-Master-Studiengänge bei parallelem Fortlaufen des alten Studiensystems, Probleme bei der Einführung des Campusmanagementsystems STiNE sowie hohe Sanierungsnotwendigkeiten bei einem Teil der Hochschulgebäude belasten Lehrende und Verwaltung und erschweren das Lehren und Lernen an den Hamburger Hochschulen. Den gravierendsten Einschnitt stellt die Einführung von Studiengebühren dar, die nachweislich starken ökonomischen Druck auf die Studierenden ausüben.
Unter diesen Rahmenbedingungen ist das Thema Exzellenz in der Lehre in der Hochschulpolitik sowohl bundesweit als auch in Hamburg bisher nicht weit reichend genug in Angriff genommen worden. Weiterlesen

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