Beim Wohnungsbau endlich zupacken

Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses Jan Quast warnt: Hamburg baut seit 2002 zu wenig Wohnungen
In der Bürgerschaftsdebatte über den Haushalt der Stadtentwicklungsbehörde hat SPD-Fraktion Defizite in der Wohnungsbaupolitik aufgezeigt. Der Senat sei bei seinen Aktivitäten weit hinter den gesetzten Zielen zurückgeblieben. Die SPD-Fraktion sprach sich für eine Förderung nachbarschaftlicher Strukturen in Hamburg aus, die das soziale Gefüge der Stadtviertel stabilisieren könnten.

In der Wohnungsbaupolitik ist Schwarz-Grün weit hinter den eigenen Zielen zurückgeblieben. Weiterlesen

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Endlich: Verkauf von SAGA GWG-Etagenwohnungen gestoppt

Der Verkauf von SAGA-GWG Etagenwohnungen ist zum Jahresende 2008 gestoppt worden. Dies teilte der Senat den beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Jan Quast und Ole Thorben Buschhüter auf eine Kleine Anfrage mit (Drucksache 19/2188). Insgesamt wurden bis dahin 1.911 Etagenwohnungen Mietern und Dritten zum Kauf angeboten und 365 tatsächlich verkauft, davon rund 63 % nicht an die eigentliche Zielgruppe Mieter, sondern an Dritte.

Quast und Buschhüter begrüßen den Verkaufsstopp: „Beim Senat ist endlich Vernunft eingekehrt.“ Weiterlesen

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Deutlicher Rückgang beim Wohnungsbau

2007 ein Viertel weniger Fertigstellungen gegenüber 2006

Im Jahr 2007 wurden in Hamburg über 25 Prozent weniger Wohnungen fertiggestellt als im Vorjahr. Das ergibt sich aus der Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage des SPD-Stadtentwicklungspolitikers Jan Quast. Während 2006 noch 4278 Wohnungen neu gebaut wurden, waren es 2007 nur noch 3173.

„Die sogenannten Wohnungsbauoffensiven, von denen der CDU-Senat für 2007 bereits mehr Neubauten erwartete, sind ohne entsprechendes Ergebnis geblieben. Dies gilt insbesondere für den Geschosswohnungsbau, in dem die Fertigstellungszahlen um 22 Prozent auf 1693 Wohnungen zurück gingen“, sagte Quast.

Als erfreulich bezeichnete er die Zunahme bei den Baugenehmigungen um knapp 20 Prozent auf 4575 Wohnungen. Weiterlesen

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„Programm 1000“ – Mehr bezahlbare Wohnungen für Hamburg

zu Drs. 19/1641 Wohnungsmarkt in Hamburg

Die Versorgung der Hamburgerinnen und Hamburger mit bezahlbarem Wohnraum ist die zentrale Aufgabe der Wohnungspolitik des Senats. In Hamburg geht der Bestand an preiswerten Wohnungen jedoch dramatisch zurück. So verringert sich die Anzahl der Sozialwohnungen aufgrund auslaufender Bindungen jährlich um 5.000 bis 6.000, während die Neubauzahlen im öffentlich-geförderten Wohnungsbau mit lediglich wenigen hundert Wohnungen pro Jahr dieser Entwicklung nicht einmal ansatzweise entgegen wirken können. Ebenso hat der Senat bereits in der Drucksache 19/216 eingeräumt, dass selbst die städtischen Wohnungsgesellschaften kurz nach dem Auslaufen der Sozialbindungen unter weitgehender Ausschöpfung der gesetzlichen Mieterhöhungsobergrenzen die Mieten in den entsprechenden Wohnungen im deutlich zweistelligen Bereich anheben. Der Mietenspiegel zeigt mittlerweile erste Folgen dieser Entwicklungen. Weiterlesen

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